Stand: August 2026
Der Burgberg von Alanya gehört zu den Wahrzeichen der Türkischen Riviera. Die felsige Halbinsel erhebt sich bis zu rund 250 Meter über dem Mittelmeer und trennt den berühmten Kleopatra-Strand im Westen vom Hafen und der historischen Altstadt im Osten. Auf dem Berg liegen die Mauern der Alanya Kalesi, historische Wohnviertel, Moscheen, Zisternen, Aussichtspunkte und zahlreiche Spuren aus hellenistischer, römischer, byzantinischer, seldschukischer und osmanischer Zeit.
Wer den Burgberg nur von unten betrachtet, sieht vor allem eine spektakuläre Festung über dem Meer.
Erst oben wird deutlich, dass die Alanya Kalesi keine einzelne Burg ist. Die gesamte Halbinsel bildet eine weitläufige historische Festungslandschaft mit mehreren Bereichen, die durch insgesamt rund 6,5 Kilometer lange Mauern miteinander verbunden sind.
Besonders prägend ist die Zeit des seldschukischen Sultans Alaeddin Keykubad I. Nach der Einnahme Alanyas im Jahr 1221 ließ er die Befestigungen massiv erweitern und machte die Stadt zu einem der wichtigsten Häfen seines Reiches.
Heute gehört der Burgberg zu den besten Orten in Alanya für Geschichte, Spaziergänge und Panoramablicke. Durch die Seilbahn von Damlataş lässt sich der obere Bereich zudem wesentlich einfacher erreichen als früher.
Wo liegt der Burgberg von Alanya?
Der Burgberg befindet sich unmittelbar im Zentrum von Alanya.
Die felsige Halbinsel ragt weit ins Mittelmeer hinein und ist von fast allen Teilen der Stadt gut sichtbar.
Westlich liegt der Kleopatra-Strand mit der Damlataş-Höhle.
Östlich befinden sich Hafen, Kızıl Kule und die historische Werft.
Auf der Spitze beziehungsweise innerhalb der oberen Befestigungsanlagen liegt die eigentliche İç Kale, die innere Burg.
Dazwischen erstrecken sich mehrere historische Viertel und Befestigungsbereiche.
Genau deshalb sollte für einen Besuch des Burgbergs mehr Zeit eingeplant werden als für eine normale Burgbesichtigung.
Wie alt ist die Alanya Kalesi?
Der Burgberg wurde schon lange vor der seldschukischen Zeit genutzt.
In der Antike hieß die Stadt Korakesion beziehungsweise Coracesium.
Bereits antike Autoren beschrieben den Ort aufgrund seiner extrem steilen Felslage und des geschützten Hafens.
Im 2. Jahrhundert v. Chr. entwickelte sich Korakesion zeitweise zu einem wichtigen Stützpunkt von Piraten.
Nach der römischen Eroberung blieb die strategische Bedeutung erhalten.
Während der byzantinischen Zeit wurde der Ort Kalonoros, sinngemäß „schöner Berg“, genannt.
Die entscheidende Veränderung erfolgte jedoch 1221.
Der seldschukische Sultan Alaeddin Keykubad I. nahm die Festung ein und benannte die Stadt in Alaiye um.
Unter seiner Herrschaft entstanden beziehungsweise wurden wesentlich erweitert:
- Festungsmauern
- Zisternen
- İç Kale
- Ehmedek
- Kızıl Kule
- Tersane
- Tophane
- Palastanlagen
- verschiedene religiöse und militärische Gebäude
Der Burgberg erhielt damit im Wesentlichen die monumentale Form, die heute noch sichtbar ist.
Die 6,5 Kilometer lange Festungsmauer
Eine der beeindruckendsten Zahlen des Burgbergs ist die Länge der Befestigungsanlagen.
Die Mauern erreichen insgesamt ungefähr 6,5 Kilometer.
Sie verlaufen über Felskanten, Hänge und verschiedene Höhenstufen der Halbinsel.
Teile sind unmittelbar vom Hafen sichtbar, andere ziehen sich durch bewaldete Bereiche und historische Wohnviertel.
Die natürliche Topografie wurde geschickt in die Verteidigung integriert.
An vielen Stellen fällt der Fels fast senkrecht zum Meer ab.
Dadurch mussten bestimmte Bereiche weniger massiv befestigt werden als die leichter erreichbare Landseite.
Wer über den Burgberg läuft, begegnet deshalb ständig neuen Mauern, Türmen, Toren und Aussichtspunkten.
İç Kale – das Herz der Alanya Kalesi
Die wichtigste archäologische Zone liegt auf dem höchsten Bereich der Halbinsel.
Die İç Kale, also die innere Burg, befindet sich ungefähr 250 Meter über dem Meer.
Dieser Bereich war besonders stark befestigt und diente als politisches und militärisches Zentrum.
Heute ist die İç Kale als offizielle archäologische Stätte zugänglich.
Innerhalb der Mauern befinden sich Spuren verschiedener Epochen.
Besonders interessant sind:
- Reste des seldschukischen Palastkomplexes
- byzantinische Kirchen- und Kapellenreste
- zahlreiche Zisternen
- Befestigungsmauern
- historische Wohnstrukturen
- Aussichtspunkte über das Mittelmeer
Der Blick von hier gehört zu den schönsten Panoramen in Alanya.
Auf der einen Seite liegt die moderne Stadt mit den Ausläufern des Taurusgebirges.
Auf der anderen Seite fällt der Fels nahezu senkrecht zum tiefblauen Mittelmeer ab.
Ehmedek – die Festung auf der Landseite
Etwas unterhalb der İç Kale befindet sich Ehmedek.
Diese Befestigung schützte den Burgberg vor Angriffen von der Landseite.
Alaeddin Keykubad I. ließ die Anlage im 13. Jahrhundert auf beziehungsweise neben älteren hellenistischen Befestigungsresten errichten.
Ehmedek besteht aus zwei größeren Bereichen mit mehreren Türmen.
An einigen Mauerabschnitten sind noch ältere hellenistische Bautechniken erkennbar.
Während der osmanischen Zeit wurde die Anlage durch ein Erdbeben schwer beschädigt.
Heute gehört Ehmedek zu den interessantesten Punkten auf dem Weg zwischen Seilbahn und oberen Burgbereichen.
Außerdem öffnen sich von hier hervorragende Ausblicke über Alanya.
Süleymaniye-Moschee
Auf dem Burgberg befindet sich auch die Süleymaniye Camii.
An dieser Stelle ließ bereits Alaeddin Keykubad im 13. Jahrhundert eine Moschee errichten.
Das ursprüngliche Bauwerk wurde später zerstört.
Während der Regierungszeit von Sultan Süleyman dem Prächtigen wurde die Moschee im 16. Jahrhundert unter Verwendung älteren Baumaterials neu errichtet.
Das heutige Gebäude besitzt einen relativ schlichten Grundriss mit Kuppel und Minarett.
Die Moschee wird teilweise auch als Alaeddin-Moschee oder Kale-Moschee bezeichnet.
Sie gehört zu den Orten, die zeigen, dass der Burgberg nicht ausschließlich aus militärischen Gebäuden besteht.
Über Jahrhunderte lebten innerhalb der Mauern Menschen.
Moscheen, Wohnhäuser, Märkte, Bäder und Zisternen gehörten zum Alltag.
Beim Besuch sollte auf angemessene Kleidung und Rücksicht auf Gebetszeiten geachtet werden.
Historische Häuser auf dem Burgberg
Zwischen den Befestigungsanlagen stehen noch heute traditionelle Häuser.
Einige Bereiche des Burgbergs sind weiterhin bewohnt.
Typische Gebäude besitzen weiße Fassaden, rote Ziegeldächer, Holzbalkone und kleine Gärten.
Gerade diese Häuser verleihen dem oberen Burgviertel einen völlig anderen Charakter als einer klassischen archäologischen Ruinenstadt.
Zwischen Mauern und Zisternen führen schmale Wege an Wohnhäusern, kleinen Cafés und Gärten vorbei.
Dadurch fühlt sich der Burgberg weniger wie ein geschlossenes Museum und mehr wie ein historisches Viertel an.
Zisternen – lebenswichtige Wasserversorgung
Auf einem felsigen Berg ohne größere natürliche Wasserquelle war die Wasserversorgung eine der wichtigsten Herausforderungen.
Deshalb befinden sich innerhalb der Alanya Kalesi zahlreiche Zisternen.
Regenwasser wurde gesammelt und gespeichert.
Viele dieser Anlagen stammen aus seldschukischer beziehungsweise noch älterer Zeit.
Einige Zisternen konnten große Wassermengen aufnehmen und versorgten sowohl militärische Einrichtungen als auch die Bevölkerung.
Die Zisternen wirken heute zunächst unspektakulärer als Mauern oder Türme.
Sie zeigen jedoch besonders gut, wie eine große befestigte Siedlung auf einem isolierten Felsmassiv funktionieren konnte.
Bedesten und historische Handelsbereiche
Innerhalb der Burg befinden sich außerdem Überreste eines historischen Bedestens beziehungsweise Handelsbereichs.
Solche Gebäude dienten in islamisch geprägten Städten als Markthallen beziehungsweise Orte für Handel und Lagerung.
Der Burgberg war während seiner Blütezeit keine kleine Garnison.
Hier lebten Soldaten, Beamte, Händler, Handwerker und Familien.
Die wirtschaftliche Bedeutung Alanyas stieg besonders während der seldschukischen Zeit stark an.
Der Hafen verband Anatolien mit Handelsrouten im östlichen Mittelmeer.
Alanya Teleferik – die einfachste Anreise
Die bequemste Möglichkeit, den Burgberg zu erreichen, ist heute die Alanya Teleferik.
Die Talstation befindet sich im Bereich Damlataş unmittelbar beim östlichen Ende des Kleopatra-Strandes.
Von dort führt die Seilbahn den Hang hinauf Richtung Burg.
Die Strecke ist knapp einen Kilometer lang.
Während der Fahrt öffnet sich ein immer weiter werdender Blick auf:
- Kleopatra-Strand
- Damlataş
- Stadtzentrum
- Mittelmeer
- Taurusgebirge
Schon die Seilbahnfahrt ist deshalb eine Sehenswürdigkeit.
Von der oberen Station führen Wege weiter Richtung Ehmedek, Süleymaniye-Moschee und İç Kale.
Betriebszeiten und Ticketpreise können saisonal geändert werden und sollten am Besuchstag geprüft werden.
Zu Fuß auf den Burgberg
Sportlichere Besucher können den Burgberg auch zu Fuß erkunden.
Mehrere Straßen und Wege führen bergauf.
Eine besonders interessante Variante beginnt im Hafenbereich.
Von Kızıl Kule beziehungsweise Tophane geht es durch historische Viertel immer weiter nach oben.
Diese Route zeigt besonders gut, wie groß die gesamte Festungsanlage tatsächlich ist.
Allerdings sollte die Anstrengung nicht unterschätzt werden.
Von Meereshöhe bis zur İç Kale müssen etwa 250 Höhenmeter überwunden werden.
Im Juli und August können Temperaturen weit über 30 Grad herrschen.
Für einen Aufstieg sind deshalb Morgenstunden oder später Nachmittag wesentlich geeigneter.
Mit Auto oder Taxi zur Burg
Der obere Burgbereich ist auch über eine kurvenreiche Straße erreichbar.
Taxi und Mietwagen sind daher Alternativen zur Seilbahn.
Parkmöglichkeiten innerhalb der historischen Halbinsel sind allerdings begrenzt.
Gerade in der Hochsaison kann ein eigenes Fahrzeug eher unpraktisch sein.
Die Kombination aus Seilbahn und Spaziergang ist für die meisten Urlauber angenehmer.
Öffnungszeiten der Alanya Kalesi 2026
Nach dem aktuell veröffentlichten Stand des offiziellen türkischen Museumsportals ist die Alanya Kalesi täglich geöffnet.
Aktuell gelten:
Öffnung: 08:00 Uhr
Schließung: 21:00 Uhr
Kassenschluss: 20:30 Uhr
Für türkische Staatsbürger ist die Müzekart gültig.
Öffnungszeiten können saisonal angepasst werden.
Besonders bei einem Besuch am späten Abend sollte die aktuelle Uhrzeit deshalb noch einmal kontrolliert werden.
Was kostet der Eintritt?
Für den kostenpflichtigen Museumsbereich beziehungsweise die İç Kale wird Eintritt erhoben.
Da Eintrittspreise an türkischen Museen und archäologischen Stätten regelmäßig angepasst werden, sollte in einem langfristigen Reiseartikel kein fester TL-Preis verwendet werden.
Der aktuelle Tarif kann vor dem Besuch über das offizielle Museumsportal oder direkt an der Kasse geprüft werden.
Für die Seilbahn gilt ein separater Tarif.
Viele frei zugängliche Bereiche des Burgbergs können dagegen ohne Eintritt besucht werden.
Wie lange sollte man einplanen?
Für einen schnellen Besuch reichen ungefähr zwei Stunden.
Wer den Burgberg wirklich entdecken möchte, sollte drei bis vier Stunden einplanen.
Eine angenehme Route könnte so aussehen:
Damlataş → Seilbahn → Ehmedek → Süleymaniye-Moschee → historische Häuser → İç Kale → Aussichtspunkte.
Wer zusätzlich zu Fuß Richtung Hafen weitergeht, benötigt deutlich länger.
Für einen kompletten historischen Alanya-Tag können Burgberg, Kızıl Kule und Tersane miteinander kombiniert werden.
Kızıl Kule – der Rote Turm
Am Fuß des Burgbergs beim Hafen steht der berühmte Kızıl Kule.
Der achteckige Turm wurde 1226 unter Alaeddin Keykubad I. errichtet.
Mit einer Höhe von rund 33 Metern gehört er zu den Wahrzeichen Alanyas.
Seinen Namen verdankt der Turm dem rötlichen Baumaterial.
Kızıl Kule war Teil der Verteidigung des Hafens und schützte gleichzeitig den Zugang zur Werft.
Heute befindet sich im Turm eine Ausstellung beziehungsweise ein ethnografischer Museumsbereich.
Wer genügend Zeit besitzt, sollte den Roten Turm unbedingt mit dem Burgberg kombinieren.
Die seldschukische Tersane
Wenige Gehminuten vom Roten Turm entfernt liegt die historische Tersane.
Die Werft wurde ebenfalls unter Alaeddin Keykubad errichtet.
Ihre fünf großen gewölbten Schiffshallen öffnen sich direkt zum Meer.
Alanya wurde dadurch zu einem wichtigen seldschukischen Marinestützpunkt im Mittelmeer.
Die Verbindung mit der bereits vorhandenen Werft in Sinop am Schwarzen Meer führte zur berühmten Darstellung Alaeddin Keykubads als Herrscher über zwei Meere.
Heute wird die Tersane als Schifffahrts- beziehungsweise maritimer Museumsbereich genutzt.
Vom Wasser aus ist die Anlage besonders eindrucksvoll.
Viele Hafenrundfahrten fahren unmittelbar daran vorbei.
Der beste Aussichtspunkt auf dem Burgberg
Eigentlich gibt es nicht den einen Aussichtspunkt.
Je nach Standort zeigt sich Alanya vollkommen unterschiedlich.
Von der Westseite reicht der Blick über den Kleopatra-Strand.
Von den oberen Mauern öffnet sich das Panorama über das offene Mittelmeer.
Richtung Osten sind Hafen, Kızıl Kule und die Stadt sichtbar.
Besonders schön ist das Licht am späten Nachmittag.
Kurz vor Sonnenuntergang wird die Landschaft wärmer und die weißen Gebäude Alanyas beginnen im tief stehenden Licht zu leuchten.
Sonnenuntergang auf dem Burgberg
Der Burgberg gehört zu den besten Orten in Alanya für den Sonnenuntergang.
Besonders die westlichen Aussichtspunkte oberhalb des Kleopatra-Strandes sind dafür geeignet.
Die Sonne sinkt über dem Mittelmeer und beleuchtet gleichzeitig die historischen Mauern.
Wer den Sonnenuntergang erleben möchte, sollte allerdings die Öffnungszeiten der jeweiligen Museumsbereiche beachten.
Freie Aussichtspunkte außerhalb der ticketpflichtigen İç Kale können teilweise länger zugänglich sein.
Auf ungesicherten Felsbereichen sollte keinesfalls für Fotos oder Videos geklettert werden.
Der perfekte Besuch des Burgbergs
Für einen ersten Besuch eignet sich folgender Ablauf:
09:00 Uhr: Damlataş und Kleopatra-Strand.
10:00 Uhr: Seilbahn auf den Burgberg.
10:15 Uhr: Ehmedek.
11:00 Uhr: Süleymaniye-Moschee und historische Burgviertel.
11:45 Uhr: İç Kale.
13:00 Uhr: Pause in einem kleinen Café auf dem Berg.
Danach gibt es zwei Möglichkeiten.
Entweder geht es mit der Seilbahn zurück zum Kleopatra-Strand oder zu Fuß beziehungsweise per Taxi hinunter Richtung Hafen.
Wer Richtung Hafen weiterzieht, kann am Nachmittag noch Kızıl Kule und Tersane besuchen.
Ist der Burgberg für Familien geeignet?
Grundsätzlich ja.
Die Seilbahn erleichtert den Besuch erheblich.
Trotzdem gibt es auf dem Burgberg:
- unebene historische Wege
- Stufen
- steile Abschnitte
- teilweise wenig Schatten
Mit kleinen Kindern sollte besonders an Mauern und Aussichtspunkten aufgepasst werden.
Ein Kinderwagen ist für einige historische Bereiche ungeeignet.
Eine Babytrage ist dort praktischer.
Wann ist die beste Reisezeit?
Für den Burgberg sind Frühjahr und Herbst besonders angenehm.
April und Mai: grüne Landschaft und angenehme Temperaturen.
Juni: sommerlich, aber häufig noch erträglicher als Hochsommer.
Juli und August: sehr heiß – möglichst morgens oder am späten Nachmittag besuchen.
September: warmes Meer und langsam angenehmere Temperaturen.
Oktober und November: hervorragend für längere Spaziergänge und historische Besichtigungen.
Der Burgberg kann ganzjährig interessant sein.
Für längere Wanderungen ist der Hochsommer jedoch die anstrengendste Zeit.
Fazit: Der Burgberg ist das historische Herz von Alanya
Der Burgberg ist nicht einfach eine Sehenswürdigkeit oberhalb der Stadt.
Er ist der Ort, an dem sich nahezu die gesamte Geschichte Alanyas ablesen lässt.
Antike Befestigungsreste erinnern an Korakesion.
Byzantinische Kirchen erzählen von Kalonoros.
Seldschukische Mauern, Zisternen und Palastanlagen zeigen die Blütezeit unter Alaeddin Keykubad.
Die Süleymaniye-Moschee und traditionellen Wohnhäuser führen schließlich in die osmanische und jüngere Geschichte.
Dazu kommt eine Lage, die kaum spektakulärer sein könnte.
Auf der einen Seite liegt der kilometerlange Kleopatra-Strand.
Auf der anderen Seite befinden sich Hafen, Roter Turm und seldschukische Werft.
Dazwischen erhebt sich eine bis zu 250 Meter hohe Felsenhalbinsel, umgeben von mehr als sechs Kilometern historischer Mauern.
Die moderne Seilbahn macht den Besuch heute wesentlich einfacher.
Wer nur wenig Zeit hat, fährt mit der Teleferik hinauf, besucht Ehmedek und die İç Kale und kehrt anschließend wieder zum Kleopatra-Strand zurück.
Wer Alanya tatsächlich verstehen möchte, sollte jedoch länger bleiben.
Am besten führt der Weg vom oberen Burgbereich langsam hinunter durch die historischen Viertel bis zu Kızıl Kule und Tersane.
Dann wird deutlich, dass Alanya Kalesi keine einzelne Burg auf einem Berg ist.
Der komplette Burgberg ist die Sehenswürdigkeit.
Hinweis: Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Seilbahnbetrieb und zugängliche Bereiche können sich saisonal oder aufgrund von Restaurierungsarbeiten ändern. Vor einem Besuch am späten Nachmittag sollten aktuelle Öffnungszeiten kontrolliert werden. Auf historischen Mauern und ungesicherten Felskanten ist besondere Vorsicht notwendig.