Stand: August 2026
Side gehört zu den wenigen Ferienorten an der türkischen Riviera, an denen sich Strandurlaub und antike Geschichte praktisch ohne Fahrzeit miteinander verbinden lassen. Römische Säulen stehen zwischen Restaurants und kleinen Geschäften, wenige Minuten weiter beginnt der Sandstrand und am Abend geht die Sonne hinter den Säulen des Apollon-Tempels unter.
Für einen Aufenthalt von nur 48 Stunden ist Side deshalb ausgesprochen geeignet.
Der erste Tag sollte vollständig der Halbinsel gehören: antike Stadt, Museum, Altstadt, Hafen, Strand und Sonnenuntergang am Apollon-Tempel.
Am zweiten Tag lohnt sich ein Ausflug nach Aspendos. Das berühmte römische Theater liegt nah genug für einen halben Tag. Anschließend bleibt Zeit für den Manavgat-Wasserfall und einen letzten Nachmittag beziehungsweise Abend am Meer.
Wichtig für 2026: Das antike Theater von Side ist derzeit wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen. Die übrigen Bereiche der antiken Stadt sowie das Side Museum sind weiterhin zugänglich.
Side in 48 Stunden auf einen Blick
Tag 1 – Side selbst
08:30 Uhr: antikes Side und monumentales Stadttor
10:00 Uhr: Side Museum
11:00 Uhr: Säulenstraße, Agora und Ruinenbereiche
12:30 Uhr: Mittagessen in der Altstadt
14:00 Uhr: Strandpause
17:00 Uhr: Altstadt und Hafen
18:30 Uhr: Apollon- und Athena-Tempel
Sonnenuntergang: Apollon-Tempel
20:30 Uhr: Abendessen am Hafen oder in der Altstadt
Tag 2 – Aspendos, Manavgat und Meer
08:00 Uhr: Abfahrt nach Aspendos
09:00–11:30 Uhr: Aspendos
12:30 Uhr: Mittagessen
14:00 Uhr: Manavgat-Wasserfall
16:00 Uhr: zurück nach Side
17:00 Uhr: Ost- oder Weststrand
19:30 Uhr: letzter Abend in Side
Tag 1: Antike Stadt, Strand und Sonnenuntergang
Side sollte am ersten Tag nicht mit einem Ausflug kombiniert werden.
Die Halbinsel ist kompakt, besitzt aber genügend Sehenswürdigkeiten für einen kompletten Urlaubstag.
Gerade die Mischung aus antiken Ruinen und moderner Altstadt macht den Ort besonders.
08:30 Uhr – am antiken Stadttor beginnen
Der historische Rundgang beginnt am besten dort, wo auch in der Antike einer der wichtigsten Zugänge zur Stadt lag.
Side war in der Antike eine bedeutende Hafenstadt der Region Pamphylien.
Die ältesten Überlieferungen reichen weit zurück. Besonders groß und wohlhabend wurde die Stadt jedoch während der römischen Zeit.
Schon am Eingang des archäologischen Bereichs sind Reste von:
- Stadtmauern
- Toranlagen
- monumentalen Brunnen
- Straßen
- Aquädukten
zu erkennen.
Der Vorteil eines frühen Starts ist im Sommer enorm.
Im Juli und August können Temperaturen bereits gegen Mittag sehr hoch werden und in den offenen Ruinenbereichen gibt es nur begrenzt Schatten.
Side Örenyeri 2026
Für internationale Besucher kostet der kostenpflichtige archäologische Bereich aktuell:
7 Euro
Das Kombiticket mit dem Side Museum kostet:
10 Euro
Im Sommer 2026 gelten für den archäologischen Bereich grundsätzlich:
08:00 bis 21:00 Uhr
Zusätzlich läuft zwischen Juni und Anfang Oktober ein Nachtmuseum-Angebot:
19:00 bis 22:00 Uhr
Die Kasse schließt normalerweise etwa 30 Minuten vor dem regulären Ende.
Ein Teil der antiken Ruinen liegt allerdings offen innerhalb beziehungsweise neben der heutigen Altstadt und kann ohne Ticket betrachtet werden.
09:00 Uhr – durch das antike Side laufen
Side ist keine klassische abgeschlossene Ausgrabungsstätte.
Die moderne Siedlung liegt teilweise direkt über der antiken Stadt.
Dadurch erscheinen römische Ruinen plötzlich zwischen:
- Straßen
- Hotels
- Restaurants
- Geschäften
- Wohnhäusern
Zu den wichtigen Überresten gehören:
- Säulenstraßen
- Agora
- Nymphäen
- Stadtmauern
- Tempelanlagen
- Thermen
- Basiliken
- Verwaltungsgebäude
- Hafenanlagen
Besonders beeindruckend ist die Vorstellung, dass das heutige touristische Side im Wesentlichen noch immer auf derselben Halbinsel liegt wie die antike Hafenstadt.
Das antike Theater 2026 – derzeit geschlossen
Das monumentale Theater gehört normalerweise zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Side.
Es bot ungefähr 9.000 Zuschauern Platz und ist architektonisch ungewöhnlich, weil ein großer Teil der Sitzreihen auf gewaltigen Gewölbekonstruktionen ruht.
Dadurch unterscheidet sich das Theater von vielen griechischen Anlagen, die direkt in einen natürlichen Berghang gebaut wurden.
2026 gibt es allerdings eine wichtige Einschränkung:
Das Theater ist wegen Restaurierungsarbeiten für Besucher geschlossen.
Der Innenraum sollte deshalb nicht als regulär zugänglicher Programmpunkt eingeplant werden.
Von außen lässt sich das Bauwerk trotzdem gut erkennen.
Wann die Restaurierungsarbeiten vollständig abgeschlossen werden, sollte vor einer späteren Reise erneut geprüft werden.
10:00 Uhr – Side Museum
Direkt in der antiken Stadt befindet sich eines der interessantesten kleinen Museen der Region.
Das Side Museum wurde in einem ehemaligen römischen Badegebäude eingerichtet.
Damit ist bereits das Museumsgebäude selbst ein historisches Exponat.
Zu sehen sind unter anderem:
- Statuen
- Reliefs
- Sarkophage
- Inschriften
- Grabsteine
- Münzen
- Architekturteile
- Fundstücke aus den Ausgrabungen von Side
Ein Teil der Skulpturen steht im historischen Innenhof.
Gerade nach einem Rundgang durch die Ruinen ist das Museum sinnvoll, weil viele Fundstücke den ursprünglichen Gebäuden und Straßen einen stärkeren historischen Zusammenhang geben.
Side Museum 2026
Aktuell gilt:
Eintritt: 5 Euro
oder:
10 Euro Kombiticket für Museum und Side Örenyeri
Sommeröffnungszeiten:
08:30 bis 21:00 Uhr
Für den Besuch reichen ungefähr:
45 bis 60 Minuten
11:15 Uhr – Agora und Säulenstraße
Danach geht es weiter durch die antike Stadt.
Die Agora war einer der wichtigsten öffentlichen Bereiche.
Hier trafen sich:
- Handel
- Verwaltung
- gesellschaftliches Leben
In Side ist noch gut erkennbar, wie groß die antike Stadt gewesen sein muss.
Zwischen Säulenresten und Mauern öffnet sich immer wieder der Blick Richtung Mittelmeer.
Gerade diese Verbindung aus Archäologie und Küste unterscheidet Side von vielen antiken Städten im anatolischen Hinterland.
12:30 Uhr – Mittagessen in der Altstadt
Jetzt geht es in den heutigen Teil der Halbinsel.
Die Altstadt ist nahezu vollständig auf Tourismus eingestellt.
Zu finden sind:
- Fischrestaurants
- türkische Restaurants
- Cafés
- Pide-Läden
- Bars
- Eisdielen
Direkt am Hafen und an den beliebtesten Aussichtspunkten liegen die Preise teilweise deutlich höher.
Einige Straßen weiter landeinwärts lässt sich häufig günstiger essen.
Für einen warmen Sommertag eignet sich ein leichteres Mittagessen wie:
- Pide
- Salat
- Meze
- Köfte
- Gözleme
besser als ein sehr schweres Menü.
14:00 Uhr – zwei Stunden Strand
Das Besondere an Side:
Für eine Strandpause muss die historische Stadt nicht verlassen werden.
Auf beiden Seiten der Halbinsel liegen lange Küstenabschnitte.
Weststrand
Der westliche Strand ist stärker touristisch erschlossen.
Hier gibt es besonders viele:
- Hotels
- Beach Bars
- Liegen
- Wassersportangebote
Der Sandstrand zieht sich kilometerweit Richtung:
- Kumköy
- Evrenseki
- Çolaklı
Oststrand
Östlich der Halbinsel wirkt die Küste teilweise etwas offener und ruhiger.
Auch hier gibt es touristische Strandabschnitte, aber je nach Bereich deutlich weniger dichte Bebauung.
Wer am Abend wieder direkt in die Altstadt möchte, sollte einen Strandabschnitt wählen, von dem die Halbinsel schnell erreichbar bleibt.
Zwei Stunden reichen für:
Schwimmen → Liege → Kaffee → zurück ins Hotel
17:00 Uhr – Side Altstadt ohne Zeitdruck
Jetzt beginnt der angenehmste Teil des Tages.
Die große Mittagshitze lässt langsam nach und die Altstadt füllt sich wieder.
Die Fußgängerstraßen führen Richtung Hafen.
Unterwegs liegen:
- kleine Geschäfte
- Schmuckläden
- Souvenirs
- Lederwaren
- Cafés
- Restaurants
Side ist stark touristisch.
Wer ein authentisches anatolisches Dorf erwartet, wird hier nicht fündig.
Der Vorteil ist dafür die außergewöhnliche Kulisse:
Zwischen modernen Geschäften tauchen immer wieder antike Mauern und Säulen auf.
18:00 Uhr – Hafen von Side
Am Ende der Halbinsel liegt der kleine Hafen.
Von hier starten während der Saison:
- Bootstouren
- Sunset-Fahrten
- private Boote
- kleinere Küstentouren
Für einen 48-Stunden-Aufenthalt würde ich keine ganztägige Bootstour einbauen.
Ein Spaziergang entlang des Hafens reicht.
Der wichtigste Grund für diesen Bereich kommt ohnehin erst wenige Minuten später.
18:30 Uhr – Apollon-Tempel
Nur wenige Schritte vom Hafen entfernt stehen die berühmten Säulen des:
Apollon Tapınağı – Apollon-Tempels.
Der Tempel entstand im 2. Jahrhundert n. Chr.
Er war Apollon gewidmet, dem Gott des Lichts, der Künste und des Wissens.
Die heute aufgerichteten korinthischen Säulen gehören zu den bekanntesten Motiven der türkischen Riviera.
Direkt daneben befand sich der Athena-Tempel.
Athena spielte für die Hafenstadt Side eine besonders wichtige Rolle.
Später wurden Teile des Tempelbereichs in frühchristliche beziehungsweise byzantinische Anlagen integriert.
Eintritt zum Apollon-Tempel
Der frei zugängliche Außenbereich am Hafen kann grundsätzlich ohne separates Museumsticket besucht werden.
Dadurch gehört der Tempel zu den besten kostenlosen Sehenswürdigkeiten in Side.
Sonnenuntergang am Apollon-Tempel
Diesen Programmpunkt sollte niemand auf den Vormittag legen, wenn nur zwei Tage zur Verfügung stehen.
Der Apollon-Tempel ist kurz vor Sonnenuntergang am schönsten.
Dann steht die Sonne tief über dem Mittelmeer und die hellen Säulen färben sich langsam:
- Gold
- Orange
- Rosa
Gerade in der Hochsaison kommen allerdings sehr viele Besucher.
Wer Fotos ohne große Menschenmenge möchte, muss sehr früh morgens kommen.
Für die Atmosphäre ist der Abend trotzdem unschlagbar.
20:30 Uhr – Abendessen in Side
Nach Sonnenuntergang sind es nur wenige Schritte zu den Restaurants am Hafen und in der Altstadt.
Für den ersten Abend passen besonders:
- Fisch
- Meze
- Grillgerichte
- mediterrane Küche
Bei Fisch, der nach Gewicht berechnet wird, immer vor der Bestellung nach:
Kilopreis, Gewicht und Gesamtpreis
fragen.
So entstehen keine Überraschungen auf der Rechnung.
Tag 2: Aspendos, Manavgat und Strand
Der zweite Tag führt für einige Stunden aus Side hinaus.
Dabei würde ich nicht gleich Antalya, Alanya oder Pamukkale einplanen.
Für nur 48 Stunden ist Aspendos die wesentlich sinnvollere Wahl.
08:00 Uhr – früh nach Aspendos
Aspendos liegt bei Serik westlich von Side.
Je nach Startpunkt und Verkehr dauert die Fahrt ungefähr:
35 bis 45 Minuten
Mit Mietwagen oder Taxi ist der Ausflug besonders unkompliziert.
Organisierte Touren sind ebenfalls verfügbar.
Im Hochsommer sollte möglichst früh gestartet werden.
09:00 Uhr – das Theater von Aspendos
Das römische Theater von Aspendos gehört zu den am besten erhaltenen antiken Theaterbauten der Welt.
Es entstand im 2. Jahrhundert n. Chr.
Besonders beeindruckend ist das weitgehend erhaltene Bühnengebäude.
Bei vielen antiken Theatern fehlen diese mehrstöckigen Strukturen heute nahezu vollständig.
In Aspendos lässt sich dagegen sehr gut nachvollziehen, wie monumental ein römisches Theater ursprünglich wirkte.
Das Theater wird weiterhin für Veranstaltungen genutzt.
Aspendos 2026
Für internationale Besucher beträgt der Eintritt:
15 Euro
Im Sommer 2026 gilt grundsätzlich:
08:00 bis 21:00 Uhr
Zusätzlich läuft Nachtmuseum ungefähr:
19:00 bis 22:00 Uhr
Bei Konzerten oder anderen Veranstaltungen können einzelne Abendtermine abweichen.
Nicht nur das Theater anschauen
Viele Besucher verlassen Aspendos unmittelbar nach dem Theater.
Das wäre schade.
Oberhalb befinden sich weitere Ruinen der antiken Stadt.
Dazu gehören unter anderem:
- Agora
- Basilika
- Nymphäum
- Aquädukt
- weitere öffentliche Gebäude
Besonders der Aquädukt zeigt die technische Leistungsfähigkeit der römischen Stadt.
Für den gesamten Besuch sollten ungefähr:
2 bis 2,5 Stunden
eingeplant werden.
12:00 Uhr – zurück Richtung Manavgat
Danach geht es wieder Richtung Side.
Für Mittagessen eignet sich entweder:
- Manavgat
- ein Restaurant am Fluss
- Side
Manavgat ist eine echte Stadt und wesentlich weniger vollständig auf Tourismus ausgerichtet als die Side-Halbinsel.
Wer etwas alltäglichere türkische Küche sucht, findet hier eine größere Auswahl an Lokantas.
14:00 Uhr – Manavgat-Wasserfall
Danach folgt der:
Manavgat Şelalesi
Der Wasserfall ist nicht besonders hoch.
Seine Wirkung entsteht durch die enorme Breite und die große Wassermenge des Manavgat-Flusses.
Das Wasser fällt nur wenige Meter über die Felskante, verteilt sich dabei aber über eine breite Front.
Rund um den Besucherbereich gibt es:
- Aussichtsterrassen
- Cafés
- Restaurants
- Sitzbereiche
- Souvenirangebote
Für den Wasserfall selbst reichen ungefähr:
45 bis 60 Minuten.
Wer mehr Zeit im Manavgat-Gebiet verbringen möchte, kann anschließend noch am Fluss bleiben.
Bei nur 48 Stunden würde ich dagegen zurück nach Side fahren.
16:00 Uhr – zurück zum Hotel
Jetzt ist Zeit für:
- kurze Pause
- Dusche
- Badebekleidung
und anschließend den letzten Strandnachmittag.
17:00 Uhr – letzter Strandtag
Für den zweiten Tag kann bewusst ein anderer Strandabschnitt als am Vortag gewählt werden.
Wer am ersten Tag westlich der Halbinsel war, besucht jetzt den:
Oststrand.
Oder umgekehrt.
Die offizielle Tourismusinformation beschreibt die langen Strände auf beiden Seiten der Side-Halbinsel ausdrücklich als eine der besonderen Stärken des Ortes.
Westlich zieht sich die Küste über viele Kilometer Richtung Çolaklı.
Östlich reicht sie weiter Richtung Manavgat-Fluss.
19:30 Uhr – ein letzter Abend am Mittelmeer
Am zweiten Abend muss nicht noch eine Sehenswürdigkeit abgearbeitet werden.
Ein Spaziergang entlang der Küste reicht.
Wer den Apollon-Tempel am Vortag bei Sonnenuntergang zu voll fand, kann noch einmal hinlaufen.
Nach Einbruch der Dunkelheit ist die Atmosphäre ebenfalls sehr schön.
Die Ruinen, Restaurants und Hafenbereiche werden beleuchtet und die Temperaturen sind wesentlich angenehmer als tagsüber.
Alternative Tag 2: Kein Interesse an Aspendos?
Wer während eines Badeurlaubs nicht zwei antike Städte an zwei aufeinanderfolgenden Tagen sehen möchte, kann Tag 2 anders gestalten.
Variante Natur und Meer
Vormittag: Manavgat-Wasserfall
Mittag: Essen am Manavgat-Fluss
Nachmittag: Strand
Abend: Side
Variante Boot
Vormittag bis Nachmittag: Bootstour ab Side oder Manavgat
Abend: Apollon-Tempel
Variante Familie
Vormittag: Strand
Nachmittag: familienorientierte Aktivität oder Wasserpark
Abend: Side Altstadt
Für einen ersten Kultururlaub bleibt Aspendos aber meine bevorzugte Variante.
Sollte Manavgat selbst besucht werden?
Bei nur 48 Stunden ist Manavgat kein zwingendes Sightseeing-Ziel.
Die Stadt eignet sich eher für:
- Einkaufen
- Markt
- Lokantas
- Flusspromenade
- Alltagsleben
Wer länger in Side bleibt, kann problemlos einen halben Tag dort verbringen.
Für zwei Tage reichen Wasserfall und eventuell Mittagessen.
Braucht man für Side einen Mietwagen?
Für den ersten Tag:
Nein.
Side selbst lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden.
Für Aspendos ist ein Auto praktisch, aber nicht zwingend.
Möglichkeiten sind:
- Mietwagen
- Taxi
- organisierte Tour
Für nur 48 Stunden würde ich kein Auto allein deshalb mieten, wenn die Unterkunft direkt in Side liegt.
Eine organisierte Halbtagestour kann einfacher sein.
Wo sollte in Side übernachtet werden?
Bei einem 48-Stunden-Aufenthalt ist die Lage wichtiger als ein besonders großes Resort.
Side Altstadt
Am besten für:
- Sehenswürdigkeiten
- Restaurants
- Abendspaziergänge
- Hafen
- Apollon-Tempel
Side West
Gut für:
- Strand
- größere Hotelauswahl
- trotzdem kurze Entfernung zur Altstadt
Kumköy
Gut für:
- Resorturlaub
- Strand
- Shopping
Für einen reinen 48-Stunden-Städtetrip aber weniger praktisch als direktes Side.
Evrenseki und Çolaklı
Sehr gut für klassischen Pauschalurlaub.
Wer Side selbst intensiv sehen möchte, benötigt jedoch zusätzliche Fahrten.
Side vom Flughafen Antalya
Side liegt östlich von Antalya.
Vom Flughafen Antalya sind es je nach Hotel ungefähr:
60 bis 70 Kilometer
Die Transferzeit liegt meistens bei ungefähr:
eine bis eineinhalb Stunden
Abhängig von:
- Verkehr
- Hotelstopps
- Transferart
kann es länger dauern.
Ein privater Transfer ist am schnellsten.
Sammeltransfers benötigen wegen mehrerer Hotels häufig deutlich länger.
Was sollte in 48 Stunden nicht zusätzlich hineingequetscht werden?
Nicht gleichzeitig versuchen:
- Antalya
- Alanya
- Pamukkale
- Green Canyon
- Köprülü Canyon
- Aspendos
- Perge
- mehrere Bootstouren
zu besuchen.
Side selbst verdient einen kompletten Tag.
Die Stärke eines 48-Stunden-Aufenthalts liegt gerade darin, dass vieles ohne lange Fahrten erreichbar ist.
Beste Reisezeit für 48 Stunden in Side
April und Mai
Sehr gut für Geschichte und Spaziergänge.
Das Meer ist allerdings noch kühler.
Juni
Eine der besten Kombinationen aus Strand und Kultur.
Juli und August
Sehr heiß.
Antike Anlagen morgens und abends besuchen.
September
Für viele der beste Monat.
Das Meer ist sehr warm und Sightseeing wird langsam angenehmer.
Oktober
Sehr gut für Kultur und häufig weiterhin Badeurlaub.
Winter
Side ist wesentlich ruhiger.
Ein Teil der touristischen Infrastruktur arbeitet reduziert, die antiken Sehenswürdigkeiten bleiben aber besonders angenehm zu erkunden.
Was ist 2026 besonders zu beachten?
Der wichtigste aktuelle Punkt ist das:
geschlossene antike Theater von Side.
Viele ältere Reiseführer und Hotelbeschreibungen führen es weiterhin als normal besuchbare Sehenswürdigkeit.
Wegen der laufenden Restaurierung ist der Innenbesuch derzeit jedoch nicht möglich.
Dafür wurden die Besuchsmöglichkeiten der übrigen antiken Bereiche erheblich erweitert.
Das Nachtmuseum macht Side im Sommer sogar nach Sonnenuntergang interessant.
Gerade im Juli und August ist das ein großer Vorteil.
Statt bei fast 40 Grad durch offene Ruinen zu laufen, können Teile der antiken Stadt am Abend besucht werden.
Fazit: 48 Stunden reichen für einen sehr guten ersten Eindruck von Side
Side gehört zu den einfachsten Orten der türkischen Riviera für einen kurzen Aufenthalt.
Am ersten Tag sind praktisch keine Transfers erforderlich.
Antike Ruinen, Museum, Altstadt, Hafen, Strand und Apollon-Tempel liegen alle auf oder unmittelbar an derselben Halbinsel.
Der perfekte erste Tag lautet deshalb:
antikes Side → Museum → Strand → Hafen → Apollon-Tempel zum Sonnenuntergang.
Am zweiten Tag ergänzt Aspendos die Geschichte mit einem der beeindruckendsten römischen Theater der Türkei.
Danach bietet der Manavgat-Wasserfall einen kurzen Kontrast zur heißen archäologischen Landschaft, bevor der Aufenthalt wieder am Mittelmeer endet.
Mehr würde ich in 48 Stunden nicht einplanen.
Side funktioniert gerade deshalb so gut, weil hier nichts zwischen Strandurlaub und Kultururlaub entscheiden muss.
Am Vormittag können römische Ruinen besichtigt werden.
Eine Stunde später liegt man am Strand.
Und abends steht man zwischen fast 2.000 Jahre alten Tempelsäulen direkt am Mittelmeer.