StartTürkische Riviera: Reise-Guides, Orte & TippsKemer: Reise-Guides, Tipps & aktuelle ArtikelKemer in 48 Stunden 2026: Der perfekte 2-Tage-Plan zwischen Meer, Bergen und...

Kemer in 48 Stunden 2026: Der perfekte 2-Tage-Plan zwischen Meer, Bergen und Antike

cards
Abgewickelt durch paypal

Stand: August 2026

Kemer gehört zu den Urlaubsorten an der Türkischen Riviera, die sich erstaunlich gut in nur 48 Stunden entdecken lassen. Das Zentrum ist kompakt, Meer und Taurusgebirge liegen unmittelbar nebeneinander und einige der interessantesten Sehenswürdigkeiten der Region befinden sich nur wenige Kilometer außerhalb der Stadt.

Trotzdem wäre es ein Fehler, zwei Tage ausschließlich am Hotelpool oder in der Marina zu verbringen.

Schon wenige Kilometer südlich wartet mit Phaselis eine der schönsten antiken Küstenstädte der Türkei. Oberhalb der Küste erhebt sich der 2.365 Meter hohe Tahtalı Dağı, dessen Gipfel bequem mit der Olympos-Seilbahn erreicht werden kann. Im Zentrum selbst liegen Marina, Moonlight Beach, Yörük Park und die langen Strandpromenaden praktisch direkt nebeneinander.

Mit zwei gut geplanten Tagen lässt sich deshalb eine ungewöhnlich abwechslungsreiche Kombination erleben:

- Werbung - Türkei-Reiseführer bei Amazon entdecken

Antike Ruinen, Baden im Mittelmeer, Seilbahnfahrt auf über 2.000 Meter, Hafen, türkisches Essen und ein entspannter Abend direkt am Meer.

Dieser 48-Stunden-Plan ist so aufgebaut, dass nicht jede Minute verplant wird. Schließlich soll ein Kurzurlaub in Kemer nicht in einen Sightseeing-Marathon ausarten.

Kemer auf einen Blick

Region: Antalya
Küste: Türkische Riviera
Landschaft: Mittelmeer und Taurusgebirge
Empfohlene Mindestdauer: 2 Tage
Ideal: 3 bis 5 Tage
Beste Reisezeit: Mai, Juni, September und Oktober
Hochsaison: Juli und August
Bekannt für: Strände, Marina, Phaselis, Tahtalı und Natur
Moonlight Beach: direkt beim Zentrum
Phaselis: etwa 15 Kilometer südlich von Kemer
Tahtalı-Gipfel: 2.365 Meter
Öffentliche Verkehrsmittel: Dolmuş und Bus
Mietwagen: für 48 Stunden sehr praktisch
2026: 56 Strände im Bezirk Kemer tragen die Blaue Flagge

Tag 1: Kemer kennenlernen – Meer, Marina und antikes Phaselis

Der erste Tag kombiniert Kemers wichtigsten historischen Ausflug mit genügend Zeit am Meer.

Wir würden bewusst nicht bereits am ersten Morgen weit ins Taurusgebirge fahren.

Phaselis liegt relativ nah am Zentrum, sodass sich Geschichte und Strand hervorragend verbinden lassen.

08:00 Uhr – Frühstück in Kemer

Wer nicht ohnehin im Hotel frühstückt, sollte den Tag mit einem klassischen türkischen Frühstück beginnen.

Typisch sind:

  • Weißkäse
  • Oliven
  • Tomaten
  • Gurken
  • Eier
  • Honig
  • Marmelade
  • Simit
  • Brot
  • Çay

Für einen vollen türkischen Frühstückstisch sollte etwas Zeit eingeplant werden.

Danach am besten direkt Richtung Phaselis starten.

09:00 Uhr – Fahrt nach Phaselis

Die antike Stadt Phaselis liegt südlich von Kemer bei Tekirova.

Mit dem Auto dauert die Fahrt ungefähr 20 bis 25 Minuten.

Auch Dolmuş-Verbindungen Richtung Tekirova können genutzt werden. Für einen Aufenthalt von nur 48 Stunden bietet ein Mietwagen allerdings mehr Flexibilität.

Phaselis gehört für uns zu den Sehenswürdigkeiten, die bei einem Aufenthalt in Kemer wirklich nicht fehlen sollten.

09:30 Uhr – Phaselis Antike Stadt

Phaselis wurde bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. als bedeutende Hafenstadt gegründet.

Das Besondere ist die Lage.

Die Ruinen stehen nicht irgendwo in einer trockenen Ebene, sondern zwischen dichten Pinien direkt am Mittelmeer.

Die Stadt verfügte sogar über drei Häfen:

Nordhafen, zentralen Kriegshafen und Südhafen.

Der Handel machte Phaselis in der Antike wohlhabend.

Später geriet die Stadt unter persische, hellenistische, römische und byzantinische Herrschaft.

Auch Alexander der Große hielt sich hier auf.

Was gibt es in Phaselis zu sehen?

Der zentrale Rundgang führt über eine breite antike Hauptstraße.

Links und rechts liegen Überreste von:

  • Agoren
  • Thermen
  • Theater
  • Aquädukt
  • Wohngebäuden
  • Hafenanlagen
  • römischer Infrastruktur

Besonders interessant ist das antike Wassersystem.

Phaselis versorgte sich in römischer Zeit über Aquädukte, Leitungen und Kanäle.

Unter der Hauptstraße verlief außerdem ein ausgeklügeltes Entwässerungssystem.

Eintritt Phaselis 2026

Der Eintritt für internationale Besucher beträgt aktuell:

10 Euro.

Phaselis ist täglich geöffnet.

Im Sommer 2026 gelten aktuell ungefähr:

08:00 bis 20:00 Uhr

mit Kassenschluss gegen:

19:30 Uhr.

Für türkische Staatsbürger ist der MüzeKart gültig.

11:30 Uhr – Baden zwischen antiken Ruinen

Genau hier unterscheidet sich Phaselis von vielen anderen antiken Städten.

Nach dem Rundgang kann direkt am Meer gebadet werden.

Zwischen Pinienwald, alten Mauern und ruhigem Wasser entsteht eine Atmosphäre, die kaum mit Ephesos oder Perge vergleichbar ist.

Badesachen deshalb unbedingt mitnehmen.

Eine besonders schöne Kombination ist:

erst Geschichte – danach Meer.

Im Sommer sollte außerdem genügend Wasser dabei sein.

13:00 Uhr – Mittagessen Richtung Tekirova oder Kemer

Nach Phaselis entweder in Tekirova essen oder zurück nach Kemer fahren.

Wer nur 48 Stunden hat, würde nicht mehrere Stunden in einem Restaurant verbringen.

Ein einfaches türkisches Mittagessen reicht.

Zum Beispiel:

  • Köfte
  • Pide
  • Gözleme
  • Döner
  • Salat
  • Ayran

Danach zurück nach Kemer.

14:30 Uhr – Moonlight Beach

Der Ayışığı Plajı – Moonlight Beach gehört zu den schönsten zentralen Bereichen Kemers.

Die geschützte Bucht liegt unmittelbar neben der Marina.

Das Wasser wirkt häufig deutlich ruhiger als an offenen Küstenabschnitten.

Hier befinden sich verschiedene Beachclubs, Restaurants und freie beziehungsweise öffentlich zugängliche Bereiche.

Für zwei Stunden ist Moonlight perfekt.

Schwimmen, etwas trinken und einfach nichts tun.

Gerade nach dem morgendlichen Phaselis-Rundgang ist das angenehmer als gleich die nächste Sehenswürdigkeit abzuhaken.

16:30 Uhr – Yörük Park

Direkt oberhalb beziehungsweise neben der Moonlight-Bucht befindet sich der Yörük Parkı.

Der kleine Freilichtbereich beschäftigt sich mit der traditionellen Lebensweise der Yörük-Nomaden des Taurusgebirges.

Zu sehen sind traditionelle Zelte, Handwerksgegenstände und Elemente der regionalen Kultur.

Der Besuch dauert nicht lange.

Aber gerade deshalb passt er gut in einen 48-Stunden-Plan.

Von hier gibt es außerdem schöne Ausblicke auf Meer und Küste.

Warum sind die Yörük für die Region wichtig?

Die Yörük gehörten über Jahrhunderte zur Kultur des westlichen Taurusgebirges.

Traditionell zogen Familien saisonal zwischen Küste und höher gelegenen Sommerweiden.

Viehzucht, Teppiche, Handwerk und bestimmte kulinarische Traditionen sind eng mit dieser Lebensweise verbunden.

Kemer besteht deshalb kulturell nicht nur aus Hotels und Stränden.

17:30 Uhr – Kemer Marina

Anschließend geht es direkt zur Kemer Marina.

Yachten, Segelboote und Ausflugsschiffe liegen hier dicht nebeneinander.

Am späteren Nachmittag ist der Hafen besonders angenehm.

Die Hitze lässt langsam nach und die hohen Berge hinter Kemer beginnen, im weicheren Licht zu leuchten.

Eine halbe bis ganze Stunde reicht für einen Spaziergang.

Wer eine Bootstour für einen längeren Aufenthalt buchen möchte, findet hier ebenfalls zahlreiche Anbieter.

Für nur 48 Stunden würden wir jedoch keine sechsstündige Bootstour einplanen – dafür gibt es in der Umgebung zu viel zu sehen.

19:00 Uhr – Abendessen

Für den ersten Abend empfehlen wir ein Restaurant im Zentrum oder rund um Marina und Moonlight.

Typisch für die Region sind:

  • Fisch
  • Meze
  • gegrilltes Fleisch
  • Köfte
  • Kebap
  • mediterrane Salate
  • Pide

Bei Fisch, der nach Gewicht verkauft wird, sollte der Preis vor der Bestellung geklärt werden.

Restaurants unmittelbar an der Marina sind normalerweise teurer als Lokale einige Straßen weiter im Zentrum.

21:00 Uhr – Kemer am Abend

Nach dem Essen nicht direkt ins Hotel zurückfahren.

Das Zentrum ist abends lebendig.

Geschäfte bleiben lange geöffnet, Restaurants sind voll und entlang der Fußgängerbereiche herrscht klassische Urlaubsatmosphäre.

Wer Nachtleben möchte, findet Bars und Clubs.

Wer Ruhe sucht, geht noch einmal Richtung Marina oder Strand.

Damit endet Tag 1 ohne Stress.

Tag 2: Tahtalı Dağı – vom Mittelmeer auf 2.365 Meter

Der zweite Tag gehört dem Taurusgebirge.

Der Höhepunkt ist die Fahrt mit der Olympos Teleferik auf den Tahtalı Dağı.

Die Kombination ist außergewöhnlich:

Am Morgen steht man praktisch auf Meereshöhe.

Wenig später befindet man sich mehr als zwei Kilometer darüber.

08:00 Uhr – Frühstück und früher Start

Besonders im Sommer würden wir früh starten.

Die Luft ist morgens häufig klarer und lange Wartezeiten lassen sich vermeiden.

Vom Zentrum Kemers geht es Richtung Tekirova und anschließend zur Talstation der Olympos Teleferik.

09:30 Uhr – Olympos Teleferik

Die Seilbahn führt hinauf auf den Tahtalı Dağı.

Der Berg erreicht:

2.365 Meter Höhe.

Die Fahrt gehört zu den spektakulärsten Seilbahnerlebnissen an der Türkischen Riviera.

Während unten Pinienwälder und Mittelmeer dominieren, verändert sich die Landschaft mit zunehmender Höhe vollständig.

Am Gipfel reicht der Blick bei guter Sicht weit über die Küste.

Preise 2026

Der offizielle Preis für internationale Besucher beträgt aktuell:

Hin- und Rückfahrt Erwachsene: 46 US-Dollar

Kinder von 3 bis 11 Jahren: 32 US-Dollar

Kinder von 0 bis 2 Jahren fahren kostenlos.

Einzelfahrten sind ebenfalls erhältlich.

Für einen normalen Kurzbesuch ist das Hin-und-zurück-Ticket sinnvoll.

Wie lange am Gipfel bleiben?

Etwa:

60 bis 90 Minuten.

Das reicht für Aussicht, Fotos und eine kleine Pause.

Auch im Hochsommer kann es oben deutlich kühler sein als in Kemer.

Eine leichte Jacke oder dünne zusätzliche Schicht ist deshalb keine schlechte Idee.

Alternative: Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang

Je nach Saison werden besondere Fahrten angeboten.

Sunrise- und Sunset-Erlebnisse auf dem Tahtalı können spektakulär sein.

Für einen normalen 48-Stunden-Aufenthalt würden wir aber die reguläre morgendliche Fahrt bevorzugen.

Sie ist einfacher in den Tagesablauf zu integrieren.

12:30 Uhr – zurück Richtung Küste

Nach der Rückfahrt stehen zwei Möglichkeiten zur Wahl.

Variante A: entspannter zweiter Tag

Zurück nach Kemer, Mittagessen und danach Strand.

Variante B: noch einmal Natur

Göynük Canyon.

Für aktive Reisende würden wir Variante B empfehlen.

13:30 Uhr – Fahrt Richtung Göynük

Der Göynük Canyon liegt nördlich von Kemer.

Die Landschaft gehört zum Gebiet der Lykischen Küstenberge.

Steile Felswände, klares Gebirgswasser und Pinienwald bestimmen die Umgebung.

Hier zeigt sich eine vollkommen andere Seite der Region.

14:00 Uhr – Göynük Canyon

Der Canyon eignet sich für:

  • Spaziergänge
  • Natur
  • Canyoning
  • Wasseraktivitäten
  • Zipline
  • Baden in ausgewiesenen Bereichen

Welche Aktivitäten möglich sind, hängt von Saison, Wasserstand und aktuellem Betrieb ab.

Wer nur zwei Tage Zeit hat, muss keine mehrstündige Canyoning-Tour buchen.

Ein normaler Naturbesuch reicht.

Etwa zwei Stunden einplanen.

Wichtig im Hochsommer

Im Juli und August können Wald- und Naturgebiete wegen extremer Brandgefahr zeitweise Beschränkungen unterliegen.

Nur offiziell freigegebene Wege und Besucherbereiche nutzen.

Lokale Hinweise gehen immer vor einem alten Reiseplan.

17:00 Uhr – zurück nach Kemer

Nach zwei intensiven Tagen darf der letzte Nachmittag wieder entspannter werden.

Zurück ins Hotel.

Duschen.

Etwas ausruhen.

Anschließend noch einmal ans Meer.

18:30 Uhr – letzter Sonnenuntergang am Strand

Kemer besitzt zwar nicht an jeder Stelle einen perfekten Sonnenuntergang direkt über dem Meer, weil die Küstengeometrie und Berge eine Rolle spielen.

Trotzdem ist der Zeitraum vor Sonnenuntergang wunderschön.

Die Berge werden wärmer beleuchtet und die Strandpromenade füllt sich.

Ein Getränk am Meer ist deshalb ein perfekter Abschluss.

20:00 Uhr – letztes Abendessen

Beim zweiten Abend würden wir bewusst nicht dasselbe Restaurantviertel wie am ersten Tag wählen.

Wenn Tag 1 an Marina oder Moonlight stattfand, heute lieber ins Zentrum.

Ein normales türkisches Restaurant kann kulinarisch interessanter und deutlich günstiger sein.

Zum Abschluss beispielsweise:

Adana Kebap, Tavuk Şiş, Meze und Künefe.

Damit endet Kemer in 48 Stunden ziemlich perfekt.

Alternative zu Göynük: Olympos und Çıralı

Wer Geschichte und Küstenlandschaft stärker liebt als Canyon und Action, kann den zweiten Nachmittag auch anders verbringen.

Von Tahtalı geht es weiter Richtung Olympos und Çıralı.

Das ist zeitlich deutlich ambitionierter, aber möglich.

Olympos Antike Stadt

Olympos gehörte zu den bedeutenden Städten des antiken Lykien.

Die Ruinen liegen spektakulär zwischen dichter Vegetation und Flussbett.

2026 ist Olympos täglich geöffnet:

08:00 bis 21:00 Uhr

Kassenschluss:

20:30 Uhr.

Danach kann weiter nach Çıralı gefahren werden.

Çıralı

Çıralı ist wesentlich ruhiger als Kemer.

Der lange Strand wird von Bergen und Natur eingerahmt.

Besonders bekannt ist die Region außerdem für die Caretta-Caretta-Meeresschildkröten.

Bestimmte Strandbereiche dienen als Nistplätze und sollten entsprechend respektiert werden.

Yanartaş am Abend

Noch spektakulärer wäre anschließend Yanartaş – Chimaera.

Hier treten natürliche Gase aus dem Fels aus und brennen seit sehr langer Zeit dauerhaft.

Die Feuer sind besonders nach Einbruch der Dunkelheit beeindruckend.

Diese Variante ergibt allerdings einen sehr langen zweiten Tag.

Wer erst am Folgetag abreist, kann sie trotzdem wählen.

Für einen wirklich entspannten 48-Stunden-Trip bevorzugen wir Tahtalı + Göynük.

Was würden wir NICHT in 48 Stunden machen?

Nicht versuchen, gleichzeitig:

Phaselis, Olympos, Çıralı, Yanartaş, Göynük Canyon, Tahtalı, Bootstour und Antalya Altstadt

unterzubringen.

Das ist keine Reise mehr, sondern Logistik.

Kemer funktioniert gerade deshalb gut, weil Meer und Berge ein entspanntes Tempo erlauben.

Für 48 Stunden reichen:

Phaselis + Moonlight + Marina + Tahtalı + ein Naturziel.

Mehr muss nicht sein.

Kemer ohne Mietwagen

Auch ohne Auto funktioniert der Plan grundsätzlich.

Zwischen Kemer, Tekirova, Göynük und anderen Orten verkehren Dolmuş-Verbindungen.

Für Phaselis muss je nach Verbindung ein Stück gelaufen beziehungsweise ein Taxi ergänzt werden.

Zur Olympos-Seilbahn werden Transfers angeboten.

Der offizielle Anbieter nennt aktuell für den Transfer aus der Region Kemer:

20 US-Dollar für Erwachsene

und

14 US-Dollar für Kinder von 3 bis 11 Jahren.

Mit nur 48 Stunden spart ein Mietwagen allerdings deutlich Zeit.

Strände in Kemer 2026

Kemer gehört weiterhin zu den stärksten Blaue-Flagge-Regionen der Türkei.

Für 2026 wurden im Bezirk:

56 Strände mit der Blauen Flagge

ausgezeichnet.

Das bedeutet unter anderem regelmäßige Kriterien für Wasserqualität, Sicherheit, Sauberkeit und Infrastruktur.

Neben Moonlight gibt es zahlreiche Hotel- und öffentliche Strandbereiche entlang der Küste.

Typisch für Kemer sind häufig Kies- beziehungsweise Sand-Kies-Strände.

Badeschuhe können deshalb angenehm sein.

Beste Reisezeit für 48 Stunden Kemer

Mai

Sehr angenehm.

Meer wird wärmer, Natur ist noch grün.

Juni

Für uns ideal.

Lange Tage, warmes Meer und noch nicht die maximale Hochsommerhitze.

Juli und August

Perfekt zum Baden.

Sightseeing möglichst morgens und am späteren Nachmittag.

September

Vielleicht der beste Gesamtmonat.

Meer warm, Temperaturen häufig angenehmer.

Oktober

Immer noch sehr gut für Ausflüge und häufig noch zum Baden geeignet.

Wie viel Geld braucht man für 48 Stunden?

Das hängt stark vom Hotel ab.

Wer All Inclusive gebucht hat, benötigt außerhalb des Hotels hauptsächlich Geld für:

  • Phaselis
  • Tahtalı-Seilbahn
  • Transport
  • Getränke unterwegs
  • eventuell Restaurants

Der größte einzelne Kostenpunkt dieses 48-Stunden-Plans ist normalerweise die Olympos Teleferik.

Phaselis ist mit 10 Euro vergleichsweise günstig.

Strand und Spaziergänge können dagegen praktisch kostenlos sein.

Fazit: Reichen 48 Stunden für Kemer?

Ja – überraschend gut.

Natürlich lässt sich in zwei Tagen nicht die gesamte Region erkunden.

Aber Kemer besitzt einen entscheidenden Vorteil:

Die wichtigsten Erlebnisse liegen relativ dicht beieinander.

Am ersten Morgen kann durch eine mehr als 2.000 Jahre alte Hafenstadt gelaufen und unmittelbar danach im Mittelmeer geschwommen werden.

Am Nachmittag liegen Moonlight Beach und Marina direkt vor der Tür.

Am zweiten Morgen geht es innerhalb kurzer Zeit vom Meeresspiegel auf 2.365 Meter Höhe.

Danach wartet entweder der Göynük Canyon oder ein längerer Ausflug Richtung Olympos und Çıralı.

Genau diese Kombination aus Meer, Bergen, Antike und Natur macht Kemer stärker als einen gewöhnlichen Badeort.

Unser perfekter 48-Stunden-Plan lautet deshalb:

Tag 1: Phaselis → Baden → Moonlight Beach → Yörük Park → Marina

Tag 2: Tahtalı Teleferik → Göynük Canyon → Strand → Abendessen

Wer noch einen dritten Tag besitzt, ergänzt:

Olympos + Çıralı + Yanartaş.

Und ab vier oder fünf Tagen kann zusätzlich eine Bootstour eingeplant werden.

So entsteht kein überladener Urlaub, sondern genau das, was Kemer besonders gut kann:

Morgens etwas erleben, nachmittags ins Meer springen und am Abend mit Blick auf die Berge essen.

Reise- und Sicherheitshinweis

Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Seilbahnbetrieb, Naturzugänge und Transportangebote können sich wetterbedingt oder saisonal kurzfristig ändern. Besonders bei Waldbrandgefahr, starkem Wind und außergewöhnlichen Wetterbedingungen können Naturgebiete oder Seilbahnen vorübergehend eingeschränkt werden. Dieser Artikel entspricht dem Stand August 2026.

Verwandte Artikel

Aktuell beliebt