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Kemer Sehenswürdigkeiten 2026: Die schönsten Orte, Strände und Ausflugsziele

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Stand: September 2026

Kemer gehört zu den vielseitigsten Urlaubszielen an der Türkischen Riviera. Zwischen dem tiefblauen Mittelmeer und den steil aufragenden Ausläufern des Taurusgebirges verbinden sich Strände, antike Hafenstädte, bewaldete Schluchten und lebhafte Ferienorte auf ungewöhnlich engem Raum.

Die Region umfasst neben dem Zentrum von Kemer auch Beldibi, Göynük, Kiriş, Çamyuva und Tekirova. Bekannte Ausflugsziele wie Phaselis, Olympos, Çıralı und der Tahtalı Dağı liegen ebenfalls in der näheren Umgebung. Dadurch eignet sich Kemer gleichermaßen für Badeurlaub, Familienreisen, Wanderungen, Bootsausflüge und kulturelle Entdeckungstouren.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Kemer im Überblick

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten rund um Kemer gehören:

  • die antike Hafenstadt Phaselis,
  • der Göynük Canyon,
  • der Tahtalı Dağı,
  • die Olympos-Seilbahn,
  • die Moonlight Bay,
  • der Yörük Park,
  • die antike Stadt Olympos,
  • der Strand von Çıralı,
  • die ewigen Flammen von Yanartaş,
  • der Lykische Weg,
  • die Tauchplätze rund um die Drei Inseln,
  • Bootstouren zu den Buchten der Region.

Viele Ziele lassen sich im Rahmen eines Tagesausflugs miteinander verbinden. Für abgelegene Bergdörfer, Schluchten und historische Stätten ist ein Mietwagen besonders praktisch. Entlang der Küste verkehren außerdem Dolmuş-Minibusse.

1. Zentrum von Kemer

Das Zentrum von Kemer ist kompakt und weitgehend zu Fuß erkundbar. Geschäfte, Restaurants, Cafés und kleine Parks konzentrieren sich rund um die Hauptstraßen und den zentralen Platz.

Zu den Orientierungspunkten gehört der Uhrturm am Cumhuriyet Meydanı. In der Umgebung finden regelmäßig Märkte und Veranstaltungen statt. Am Abend verlagert sich das Leben in die Einkaufsstraßen, an die Küstenpromenade und in die Umgebung des Yachthafens.

Das Zentrum ist kein historischer Altstadtkern wie in Antalya oder Kaleiçi. Sein Reiz liegt vielmehr in der Verbindung aus moderner Ferieninfrastruktur, Strandnähe und kurzen Wegen.

2. Öffentlicher Strand von Kemer

Der öffentliche Strand westlich des Yachthafens bildet einen langen Küstenabschnitt mit Blick auf das Taurusgebirge. Der Untergrund besteht überwiegend aus Kies und kleinen Steinen. Dadurch bleibt das Wasser häufig klar, fällt an manchen Stellen aber relativ schnell ab.

Entlang des Strandes befinden sich Hotels, Beachclubs und gastronomische Angebote. Einige Abschnitte sind frei zugänglich, während Liegen und zusätzliche Leistungen kostenpflichtig sein können.

Badeschuhe sind an den Kiesstränden von Kemer hilfreich. Familien mit kleinen Kindern sollten auf die Wassertiefe und den Wellengang achten.

3. Moonlight Bay und Moonlight Beach

Die sichelförmige Moonlight Bay, auf Türkisch Ayışığı Koyu, gehört zu den bekanntesten Küstenmotiven von Kemer. Sie liegt südlich des Yachthafens und ist vom Zentrum zu Fuß erreichbar.

Der Strand besitzt im Vergleich zu vielen anderen Küstenabschnitten einen höheren Sandanteil. Das klare Wasser, die geschützte Lage und die umgebenden Grünflächen machen die Bucht bei Familien und Badegästen beliebt.

Im angrenzenden Moonlight Park befinden sich Restaurants, Cafés und verschiedene Freizeitangebote. In der Hauptsaison kann es rund um die Bucht lebhaft werden. Ruhiger ist die Atmosphäre am Morgen und außerhalb der sommerlichen Ferienmonate.

4. Yachthafen von Kemer

Der Yachthafen liegt zwischen dem öffentlichen Strand und der Moonlight Bay. An den Stegen liegen Segelboote, Motorboote und Ausflugsschiffe, die zu den Buchten und antiken Stätten der Region fahren.

Ein Spaziergang entlang des Hafens bietet Ausblicke auf das Meer, die bewaldete Küste und die dahinter aufragenden Berge. Besonders am frühen Abend entsteht rund um die Marina eine angenehme Atmosphäre.

Viele Tagesausflüge auf dem Wasser beginnen hier. Je nach Tour führen die Routen nach Phaselis, zu kleineren Badebuchten oder weiter entlang der lykischen Küste.

5. Yörük Park

Der Yörük Park liegt auf einer kleinen Landzunge neben dem Yachthafen. Das Freilichtmuseum widmet sich der traditionellen Lebensweise der Yörük, der einst halbnomadisch lebenden Bevölkerung des Taurusgebirges.

Zu sehen sind Zelte, Haushaltsgegenstände, Werkzeuge und Darstellungen des ländlichen Alltags. Traditionelle Speisen wie Gözleme und Ayran ergänzen das kulturelle Erlebnis.

Vom Gelände öffnen sich schöne Ausblicke auf den Hafen, die Moonlight Bay und das Mittelmeer. Aufgrund seiner zentralen Lage lässt sich der Park leicht mit einem Strandtag oder einem Hafenrundgang verbinden.

6. Antike Stadt Idyros

Die Ruinen von Idyros befinden sich nahe der Moonlight Bay. Die archäologische Stätte ist kleiner und weniger monumental als Phaselis oder Olympos, vermittelt aber einen Eindruck von der langen Besiedlungsgeschichte der Region.

Bei Ausgrabungen wurden unter anderem Gebäudereste, Mosaiken und Spuren einer frühchristlichen Kirche entdeckt. Teile des Areals liegen inmitten der modernen Ferienlandschaft.

Idyros eignet sich besonders als kurzer kultureller Zwischenstopp. Für einen ausführlichen Antikenausflug bieten Phaselis und Olympos deutlich größere Ruinenfelder.

7. Bootstour entlang der Küste

Eine Bootstour gehört zu den beliebtesten Aktivitäten in Kemer. Die Küste ist durch felsige Landzungen, bewaldete Hänge und versteckte Buchten geprägt, von denen einige auf dem Landweg nur schwer erreichbar sind.

Viele Touren legen Badestopps in ruhigen Buchten ein und passieren Phaselis oder andere markante Punkte der Küste. Die Angebote reichen von größeren Ausflugsschiffen bis zu kleineren Booten und privaten Chartertouren.

Vor der Buchung lohnt sich ein Vergleich von Gruppengröße, Route, Musiklautstärke, Verpflegung und Dauer der Badestopps. Kleinere Boote bieten häufig eine ruhigere Atmosphäre.

8. Kiriş

Kiriş liegt unmittelbar südlich von Kemer und wird durch eine felsige Anhöhe vom Zentrum getrennt. Der Ferienort ist von Hotels, gepflegten Grünanlagen und einem langen Kiesstrand geprägt.

Das Wasser ist meist klar und eignet sich zum Schwimmen sowie für verschiedene Wassersportarten. Die Berge reichen hier besonders nah an die Küste heran und bilden eine eindrucksvolle Kulisse.

Kiriş ist ruhiger als das Zentrum von Kemer, bleibt aber schnell erreichbar. Der Ort eignet sich deshalb für Badegäste, die eine entspannte Umgebung mit kurzen Wegen zu den Sehenswürdigkeiten der Region bevorzugen.

9. Çamyuva

Weiter südlich folgt Çamyuva. Der Ort besitzt einen breiten Kiesstrand und eine touristisch gut erschlossene Küstenzone. Im Hintergrund erhebt sich der Tahtalı Dağı.

Çamyuva ist ein günstiger Ausgangspunkt für Fahrten nach Phaselis, Tekirova und zur Talstation der Olympos-Seilbahn. Entlang der Küste werden Bootsausflüge und Wassersportaktivitäten angeboten.

Außerhalb der Hotelbereiche zeigt sich eine ruhigere, stärker von Wohngebieten und kleinen Geschäften geprägte Seite des Ortes.

10. Die antike Stadt Phaselis

Phaselis gehört zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten rund um Kemer. Die antike Hafenstadt wurde vermutlich im 7. Jahrhundert vor Christus von Siedlern aus Rhodos gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelsplatz an der lykischen Küste.

Die Stadt verfügte über drei natürliche Häfen. Zwischen Pinienwald und Meer sind heute unter anderem eine breite antike Straße, ein Theater, Thermen, Agoren, ein Aquädukt und die Reste des Hadrianstors zu sehen.

Das Besondere an Phaselis ist die Verbindung aus Archäologie und Badeerlebnis. Mehrere geschützte Buchten liegen direkt neben den Ruinen. Dadurch lässt sich die Besichtigung mit einem Strandaufenthalt verbinden.

In der warmen Jahreszeit empfiehlt sich ein Besuch am frühen Vormittag. Neben Sonnenschutz und Wasser gehören Badesachen und feste Schuhe zur sinnvollen Ausrüstung.

11. Tahtalı Dağı

Der 2.365 Meter hohe Tahtalı Dağı dominiert das Landschaftsbild südlich von Kemer. Der Berg gehört zu den Küstenbeydağları und wurde in der Antike mit dem mythischen Olympos in Verbindung gebracht.

Vom Gipfel reicht der Blick über die bewaldete Küste, das Mittelmeer und die umliegenden Bergketten. Die Temperatur kann deutlich niedriger sein als am Strand. Auch im Frühjahr sind winterliche Bedingungen möglich.

Neben dem Aussichtspunkt bietet die Bergregion Möglichkeiten zum Wandern, Mountainbiken und – abhängig von Wetter und Anbieter – zum Gleitschirmfliegen.

12. Olympos-Seilbahn

Die Olympos Teleferik verbindet die Küstenregion bei Tekirova mit dem Gipfel des Tahtalı Dağı. Während der Fahrt verändert sich die Landschaft von mediterranen Wäldern bis zu einer felsigen Hochgebirgswelt.

Auf der Gipfelstation befinden sich Aussichtsterrassen und gastronomische Einrichtungen. Klare Tage bieten die beste Fernsicht, während Wolken den Gipfel zeitweise vollständig einhüllen können.

Vor der Anfahrt sollten Wetter, Betriebszeiten und mögliche Wartungsunterbrechungen geprüft werden. Eine leichte Jacke ist selbst dann sinnvoll, wenn an der Küste sommerliche Temperaturen herrschen.

13. Göynük Canyon

Der Göynük Canyon liegt landeinwärts vom gleichnamigen Ferienort. Hohe Felswände, natürliche Wasserbecken und bewaldete Berghänge machen die Schlucht zu einem der eindrucksvollsten Naturziele der Region.

Vom Eingangsbereich führt ein längerer Weg durch die Landschaft bis zum engeren Teil des Canyons. Für einzelne Abschnitte im Wasser werden je nach Bedingungen Helm, Schwimmweste und geeignete Schuhe benötigt. Vor Ort können geführte Canyoning-Aktivitäten angeboten werden.

Außerhalb der heißesten Mittagsstunden ist die Wanderung angenehmer. Nach starken Regenfällen können Wasserstand und Zugänglichkeit kurzfristig variieren.

14. Lykischer Weg

Der Lykische Weg zählt zu den bekanntesten Fernwanderwegen der Türkei. Mehrere Etappen führen durch die Berge und Küstenlandschaften rund um Kemer, Göynük, Çıralı und Olympos.

Auch ohne mehrtägige Wanderung lassen sich einzelne Abschnitte als Tagestour erkunden. Die Wege führen durch Pinienwälder, über felsige Höhen und zu Aussichtspunkten oberhalb des Meeres.

Gute Wanderschuhe, ausreichend Trinkwasser und eine zuverlässige Offlinekarte sind unverzichtbar. Im Hochsommer können Hitze und fehlender Schatten die Strecken deutlich anspruchsvoller machen.

15. Kesme Boğazı

Kesme Boğazı ist ein felsiges Tal westlich von Kemer. Die Gegend ist weniger touristisch erschlossen als der Göynük Canyon und spricht vor allem Wanderer, Radfahrer und Naturfreunde an.

Ein Flussbett, steile Felswände und bewaldete Berghänge prägen die Landschaft. Je nach Jahreszeit verändert sich die Wassermenge deutlich.

Bei unsicherem Wetter ist besondere Vorsicht erforderlich. Schluchten und trockene Bachläufe können nach starken Niederschlägen schnell gefährlich werden.

16. Göynük

Göynük liegt nördlich von Kemer zwischen Mittelmeer und Taurusgebirge. Der moderne Ferienort besitzt einen langen Küstenabschnitt, Hotels, Restaurants und eine von Palmen gesäumte Hauptstraße.

Neben dem Strand ist Göynük vor allem als Ausgangspunkt für den Canyon und Wanderungen auf dem Lykischen Weg interessant. Die Verbindung aus Badeort und Berglandschaft macht den Ort zu einer Alternative zum lebhafteren Zentrum von Kemer.

17. Beldibi und die Küste im Norden

Beldibi bildet den nördlichsten größeren Ferienort des Bezirks Kemer. Der schmale Küstenstreifen liegt zwischen dem Meer und den steil ansteigenden Bergen.

Die Strände bestehen überwiegend aus Kies und Steinen. Viele Hotelbereiche verfügen über Badestege. Das Wasser ist häufig klar, während die Bergkulisse besonders am Morgen und kurz vor Sonnenuntergang eindrucksvoll wirkt.

Beldibi eignet sich als Ausgangspunkt für Ausflüge nach Antalya, zum Göynük Canyon und in die nördlichen Abschnitte des Beydağları-Nationalparks.

18. Beldibi-Höhle

Die Beldibi-Höhle ist eine archäologische Fundstelle in der Nähe der Küstenstraße zwischen Antalya und Kemer. In dem Felsunterstand wurden Spuren prähistorischer Besiedlung, Steinwerkzeuge und schematische Felsdarstellungen entdeckt.

Das Gelände ist nicht mit einer touristisch ausgebauten Tropfsteinhöhle vergleichbar. Der historische Wert steht im Vordergrund. Zugänglichkeit und Zustand können sich aufgrund natürlicher Einflüsse oder Schutzmaßnahmen ändern.

19. Tekirova

Tekirova liegt südlich von Çamyuva und ist von Bergen, Pinienwäldern und einer langen Küste umgeben. Der Ferienort befindet sich nahe Phaselis, der Seilbahnstation des Tahtalı Dağı und den Tauchgebieten der Drei Inseln.

Der Strand besteht aus einer Mischung aus Kies und grobem Sand. Durch die geschützte Lage bleibt das Wasser häufig ruhig und klar.

Tekirova eignet sich besonders für Reisende, die Strandurlaub mit Natur-, Tauch- und Kulturausflügen verbinden möchten.

20. Üç Adalar – die Drei Inseln

Vor der Küste von Tekirova liegt das als Üç Adalar bekannte Insel- und Riffgebiet. Trotz des Namens umfasst die Gruppe mehrere kleine Inseln und Felsen.

Die Region gehört zu den bekanntesten Tauchplätzen an der türkischen Mittelmeerküste. Riffe, Unterwasserhöhlen und unterschiedliche Tiefen ermöglichen Tauchgänge für verschiedene Erfahrungsstufen.

Auch Schnorchel- und Bootsausflüge führen in die Umgebung. Tauchgänge sollten ausschließlich mit qualifizierten Schulen und unter Beachtung der jeweiligen Wetter- und Strömungsverhältnisse erfolgen.

21. Wrack der Paris II

Das Wrack des französischen Kriegsschiffs Paris II liegt vor Kemer in größerer Tiefe. Das Schiff wurde während des Ersten Weltkriegs versenkt und zählt heute zu den bekanntesten Wracktauchplätzen der Region.

Aufgrund der Tiefe ist der Tauchgang nicht für Anfänger geeignet. Eine entsprechende Ausbildung, Erfahrung und professionelle Begleitung sind notwendig.

Neben der Paris II befinden sich rund um Kemer weitere Riffe, Höhlen und kleinere Wracks. Für Schnuppertauchgänge werden geschütztere Plätze in Küstennähe genutzt.

22. Olympos

Die antike Stadt Olympos liegt südlich von Kemer in einem bewaldeten Flusstal. Sie gehörte zu den bedeutenden Städten des Lykischen Bundes und wurde später Teil des Römischen Reiches.

Zwischen Lorbeerbäumen, Feigen, Oleander und dichtem Grün liegen die Überreste von Tempeln, Gräbern, Bädern, Kirchen und einem Theater. Ein Weg durch die Ruinen führt bis zum Strand.

Olympos besitzt eine besonders atmosphärische Verbindung aus Natur und Geschichte. Feste Schuhe sind sinnvoll, da Teile des Geländes uneben und überwachsen sind.

23. Çıralı und der Strand

Çıralı liegt in einer ruhigen Bucht zwischen Bergen und Mittelmeer. Der mehrere Kilometer lange Strand ist weniger dicht bebaut als viele klassische Ferienorte der Türkischen Riviera.

Kleine Pensionen, Gärten und Restaurants prägen die Umgebung. Der Strand ist außerdem ein geschützter Nistbereich für Meeresschildkröten. Markierte Flächen und örtliche Schutzregeln dürfen deshalb nicht betreten oder gestört werden.

Olympos ist vom südlichen Strandende erreichbar, während der Weg nach Yanartaş im Norden beginnt. Çıralı ist damit ein idealer Ausgangspunkt für Natur- und Kulturausflüge.

24. Yanartaş – die ewigen Flammen

Yanartaş liegt an einem Berghang oberhalb von Çıralı. Aus Spalten im Gestein tritt natürliches Gas aus, das sich an der Oberfläche entzündet. Die kleinen Flammen brennen seit der Antike und werden mit dem Mythos der feuerspeienden Chimäre verbunden.

Vom Ausgangspunkt führt ein steiler Weg mit zahlreichen Stufen hinauf. Feste Schuhe und eine Taschenlampe sind bei einem Abendbesuch wichtig.

Nach Einbruch der Dunkelheit wirken die Flammen besonders eindrucksvoll. Tagsüber öffnen sich dafür bessere Ausblicke auf die umliegenden Berge und die Küste.

25. Ulupınar

Ulupınar liegt in den bewaldeten Bergen oberhalb der Küstenstraße. Der Ort ist für seine kalten Quellen und Restaurants bekannt, die teilweise direkt an Bachläufen errichtet wurden.

Forelle, Grillgerichte, Salate und türkische Vorspeisen gehören zu den typischen Angeboten. Durch das fließende Wasser und den Schatten der Bäume bleibt die Umgebung im Sommer häufig angenehmer als an der Küste.

Ulupınar lässt sich gut mit einem Besuch in Çıralı, Olympos oder Yanartaş verbinden.

26. Gedelme und die byzantinische Burg

Das Bergdorf Gedelme liegt westlich von Kemer. In seiner Umgebung befinden sich die Überreste einer mittelalterlichen byzantinischen Festung, die wahrscheinlich der Sicherung regionaler Wege und Vorräte diente.

Neben der Burg steht eine mächtige alte Platane, deren Alter traditionell auf mehrere Jahrtausende geschätzt wird. Eine nahe gelegene Höhle und die ländliche Berglandschaft ergänzen den Ausflug.

Die Anfahrt führt über kurvenreiche Straßen. Dadurch eignet sich Gedelme besonders für einen halbtägigen Mietwagen- oder geführten Geländewagenausflug.

27. Seldschukisches Jagdhaus

Nahe der Küstenstraße nördlich von Kemer befinden sich die Reste eines seldschukischen Jagdhauses. Das Bauwerk wird in das 13. Jahrhundert datiert und zählt zu den wenigen erhaltenen Beispielen seldschukischer Architektur in der Region.

Die Anlage ist vergleichsweise klein und eignet sich vor allem für historisch Interessierte. Der Besuch lässt sich mit Beldibi, Göynük oder einer Weiterfahrt nach Antalya verbinden.

28. Beydağları-Küsten-Nationalpark

Große Teile der Berg- und Küstenlandschaft rund um Kemer gehören zum Beydağları-Küsten-Nationalpark. Pinienwälder, felsige Gipfel, Schluchten und abgelegene Buchten bilden einen deutlichen Kontrast zu den dicht bebauten Ferienorten.

Phaselis, der Tahtalı Dağı und verschiedene Wanderwege liegen innerhalb oder unmittelbar am Rand des Schutzgebiets. Offenes Feuer, wildes Campen und das Verlassen markierter Wege können eingeschränkt sein.

29. Adrasan

Adrasan liegt südlich von Olympos in einer geschützten Bucht. Der Ort ist ruhiger als Kemer und besitzt einen langen Strand mit kleinen Pensionen, Restaurants und Bootsanlegern.

Die Bucht ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen, Kajaktouren und Bootsausflüge. Adrasan eignet sich als Tagesziel, kann aber auch als ruhiger Zwischenstopp auf einer Rundreise entlang der lykischen Küste dienen.

30. Suluada

Suluada ist eine unbewohnte Insel vor der Küste bei Adrasan. Helle Felsen und klares, türkisfarbenes Wasser haben sie zu einem beliebten Ziel für Tagesboote gemacht.

Die meisten Ausflüge starten im Hafen von Adrasan und beinhalten mehrere Badestopps. In der Hauptsaison kann es an den kleinen Buchten voll werden. Kleinere Boote und frühe Abfahrten bieten häufig ein ruhigeres Erlebnis.

Da es auf der Insel kaum Infrastruktur und natürlichen Schatten gibt, gehören Wasser, Sonnenschutz und Badeschuhe zur sinnvollen Ausstattung.

Wie viele Tage sind für Kemer sinnvoll?

Für Kemer und die nähere Umgebung sind mindestens drei bis fünf Tage empfehlenswert:

Tag 1: Kemer entdecken

Zentrum, Hafen, Yörük Park und Moonlight Bay lassen sich bequem zu Fuß miteinander verbinden.

Tag 2: Phaselis und Tahtalı Dağı

Am Vormittag bietet sich die antike Stadt Phaselis an. Anschließend führt die Fahrt zur Seilbahnstation des Tahtalı Dağı.

Tag 3: Göynük Canyon

Der Canyon benötigt je nach Wanderung und gebuchten Aktivitäten einen halben bis ganzen Tag.

Tag 4: Olympos, Çıralı und Yanartaş

Die Ruinen von Olympos, der Strand von Çıralı und die Flammen von Yanartaş ergeben eine abwechslungsreiche Tagestour.

Tag 5: Bootstour oder Tauchen

Eine Küstentour, ein Schnorchelausflug oder ein Tauchgang rundet den Aufenthalt ab.

Wann ist die beste Reisezeit für Kemer?

Die angenehmsten Bedingungen für Besichtigungen und Wanderungen herrschen meist im Frühjahr und Herbst. Die Temperaturen sind milder, während Meer und Landschaft weiterhin attraktive Ausflüge ermöglichen.

Der Sommer eignet sich besonders für Badeurlaub und Bootstouren. Historische Stätten, Schluchten und Wanderwege sollten dann möglichst morgens besucht werden.

Der Winter ist ruhiger und bietet klare Tage für Spaziergänge und kulturelle Ausflüge. In den Bergen können Schnee, Nebel und kurzfristige Wetterwechsel auftreten.

Praktische Tipps für Kemers Sehenswürdigkeiten

  • Öffnungszeiten und Eintrittspreise vor dem Besuch aktuell prüfen.
  • Für Phaselis, Olympos und Yanartaş feste Schuhe einplanen.
  • Im Sommer ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitführen.
  • Für Kiesstrände und felsige Buchten Badeschuhe verwenden.
  • Schluchten nach Starkregen nicht ohne aktuelle Informationen betreten.
  • Für Bergtouren Offlinekarten und wetterfeste Kleidung mitnehmen.
  • Meeresschildkröten und gekennzeichnete Nistbereiche nicht stören.
  • Antike Mauern, Mosaiken und archäologische Fundstücke nicht berühren oder besteigen.
  • Bootstouren nach Route, Gruppengröße und Badestopps vergleichen.
  • Für Tauchgänge ausschließlich lizenzierte Anbieter wählen.

Fazit: Warum sich Kemer nicht nur für Badeurlaub lohnt

Kemer vereint einige der stärksten Landschaftskontraste der Türkischen Riviera. Zwischen Stränden und Hochgebirge liegen antike Hafenstädte, tiefe Schluchten, kleine Bergdörfer und geschützte Buchten.

Phaselis, der Göynük Canyon und der Tahtalı Dağı gehören zu den unverzichtbaren Höhepunkten. Olympos, Çıralı und Yanartaş erweitern das Angebot um lykische Geschichte, eine naturbelassene Küste und ein außergewöhnliches Naturphänomen.

Durch die kurzen Entfernungen eignet sich Kemer sowohl für einen klassischen Badeurlaub als auch als Ausgangspunkt für aktive Entdeckungstouren entlang der türkischen Mittelmeerküste.

Reisehinweis: Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Beförderungsangebote und Zugangsregeln können sich saisonal oder kurzfristig ändern. Vor Ausflügen sollten die aktuellen Angaben der Betreiber und zuständigen Behörden geprüft werden. Naturgebiete, archäologische Stätten und geschützte Strandabschnitte sind verantwortungsvoll zu besuchen.

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