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Sehenswürdigkeiten in Side 2026: Die 25 schönsten Orte, Strände & Ausflüge

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Stand: August 2026

Side gehört zu den außergewöhnlichsten Urlaubsorten an der Türkischen Riviera. Kaum irgendwo in der Region liegen antike Geschichte, Mittelmeer, Sandstrand und moderner Ferienort so unmittelbar nebeneinander.

Mitten durch die heutige Altstadt führen Straßen, die bereits in der Antike genutzt wurden. Zwischen Restaurants und kleinen Geschäften stehen römische Säulen. Wenige Minuten weiter erhebt sich eines der größten antiken Theater Pamphyliens. Am äußersten Ende der Halbinsel stehen die berühmten Säulen des Apollon-Tempels direkt am Meer.

Dabei ist Side nicht einfach eine einzelne Sehenswürdigkeit.

Die gesamte Halbinsel funktioniert wie ein riesiges Freilichtmuseum.

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Hinzu kommen lange Strände westlich und östlich der Altstadt sowie einige der wichtigsten Ausflugsziele der Region: Manavgat-Wasserfall, Green Canyon, Köprülü Canyon, Aspendos, Seleukeia und die antike Stadt Selge.

2026 ist Side besonders interessant, weil die archäologischen Arbeiten weiter intensiviert wurden. Im Rahmen laufender Ausgrabungen wurden zuletzt zusätzliche antike Straßen und Bereiche rund um eines der historischen Stadttore freigelegt. Gleichzeitig finden an mehreren Monumenten Restaurierungsarbeiten statt.

Für Side selbst sollten mindestens zwei Tage eingeplant werden.

Mit den wichtigsten Ausflügen lässt sich problemlos eine ganze Urlaubswoche füllen.

Side auf einen Blick

Region: Manavgat, Antalya
Küste: Türkische Riviera
Historische Region: Pamphylien
Entfernung nach Manavgat: etwa 7 bis 8 Kilometer
Entfernung nach Antalya: ungefähr 75 bis 80 Kilometer
Flughafen Antalya: ungefähr 65 Kilometer
Empfohlene Aufenthaltsdauer: mindestens 2 bis 3 Tage
Ideal mit Ausflügen: 5 bis 7 Tage
Beste Reisezeit: April bis Juni und September bis November
Beste Badezeit: Mai bis Oktober
Wahrzeichen: Apollon-Tempel
Besonders sehenswert: antike Stadt, Theater, Museum, Hafen und Tempelbezirk

1. Side Antike Stadt – eine Stadt im Freilichtmuseum

Das eigentliche Highlight ist nicht ein einzelnes Gebäude, sondern die gesamte antike Stadt Side.

Side entwickelte sich bereits in der Antike zu einer bedeutenden Hafenstadt Pamphyliens. Die Geschichte der Besiedlung reicht mindestens bis in das 8. beziehungsweise 7. Jahrhundert v. Chr. zurück.

Später geriet die Stadt unter lydische, persische, hellenistische, römische und byzantinische Herrschaft.

Ihre größte Blütezeit erlebte Side während der römischen Kaiserzeit.

Damals gehörte die Stadt zu den wohlhabendsten Zentren der Region.

Heute liegen moderne Altstadt und antike Ruinen direkt übereinander.

Genau diese Mischung macht Side so besonders.

2. Monumentales Stadttor

Wer sich der Halbinsel nähert, kommt an den Überresten der antiken Stadtbefestigung vorbei.

Das monumentale Haupttor gehörte zu den wichtigsten Eingängen des römischen Side.

Von hier führte eine breite Säulenstraße ins Stadtzentrum.

Allein an diesem Bereich lässt sich bereits erkennen, welche Dimensionen Side in der Antike besaß.

2026 gehen die archäologischen Arbeiten rund um die historischen Zugänge weiter.

Besonders spannend: In jüngster Zeit wurde auch die Straße zu einem zweiten großen Stadttor weiter freigelegt.

Side ist deshalb keine „fertig ausgegrabene“ Sehenswürdigkeit.

Die antike Stadt verändert sich praktisch von Jahr zu Jahr.

3. Die Säulenstraße

Vom Stadttor führt die historische Säulenstraße weiter Richtung Halbinsel.

In der Antike wurde sie von Portiken und Geschäften gesäumt.

Heute sind zahlreiche Säulen, Fundamente und antike Straßenelemente sichtbar.

Gerade hier wird deutlich, dass Besucher nicht durch eine isolierte archäologische Anlage laufen.

Moderne Wege und historische Stadtstruktur gehen ineinander über.

Am frühen Morgen ist die Straße besonders angenehm.

Dann sind deutlich weniger Besucher unterwegs und die Temperaturen im Sommer noch erträglich.

4. Nymphaeum – der monumentale Brunnen

In der Nähe des historischen Stadteingangs steht das gewaltige Nymphaeum.

Der monumentale Brunnen stammt aus der römischen Kaiserzeit.

Ursprünglich besaß die Anlage mehrere Stockwerke und war reich mit Säulen, Nischen und Skulpturen verziert.

Wasser floss über verschiedene Ebenen und Becken.

Heute ist nur noch ein Teil der ursprünglichen Konstruktion erhalten, doch selbst die Ruine vermittelt einen guten Eindruck von der einstigen Größe.

Das Nymphaeum gehört zu den ersten historischen Monumenten, die viele Besucher auf dem Weg zur Altstadt sehen.

5. Antikes Theater von Side

Das Antike Theater ist eines der bedeutendsten Bauwerke der gesamten Region.

Es bot ursprünglich Platz für ungefähr 20.000 Zuschauer.

Besonders interessant ist seine Konstruktion.

Anders als viele griechische Theater wurde die Tribüne nicht vollständig in einen natürlichen Hang gebaut. Große Teile entstanden auf aufwendigen Gewölbekonstruktionen.

Dadurch gilt das Theater architektonisch als außergewöhnliches Beispiel der römischen Baukunst Anatoliens.

Hier fanden nicht nur Theateraufführungen statt.

In späterer Zeit wurden auch Gladiatorenkämpfe und andere öffentliche Veranstaltungen durchgeführt.

Wichtiger Hinweis für 2026

Das Theater befindet sich aktuell in Restaurierung und ist nach der offiziellen Museumsinformation derzeit für den normalen Besuch geschlossen.

Es kann trotzdem von außen betrachtet werden.

Die Wiederöffnung sollte vor dem Besuch aktuell geprüft werden.

Gerade bei Side ist das wichtig, weil Restaurierungs- und Ausgrabungsarbeiten derzeit umfangreicher sind als in vielen älteren Reiseführern dargestellt.

6. Side Museum

Direkt gegenüber beziehungsweise in unmittelbarer Nähe des Theaters liegt das Side Müzesi.

Das Museum befindet sich selbst in einem historischen Bauwerk:

einem römischen Bad aus dem 2. Jahrhundert.

Damit ist bereits das Museumsgebäude eine Sehenswürdigkeit.

Gezeigt werden überwiegend Funde aus den jahrzehntelangen Ausgrabungen in Side.

Dazu gehören Statuen, Porträts, Sarkophage, Grabstelen, Reliefs, Münzen, Inschriften und architektonische Elemente.

Besonders interessant sind die römischen Skulpturen.

Das Museum hilft enorm dabei, die Ruinen draußen besser zu verstehen.

Öffnungszeiten 2026

Aktuell ist das Side Museum täglich geöffnet:

08:30 bis 21:00 Uhr

Letzter Einlass beziehungsweise Kassenschluss:

20:30 Uhr

Für das Museum sollte ungefähr eine Stunde eingeplant werden.

7. Agora von Side

Direkt beim Theater liegt die ehemalige Agora.

Sie war einer der wichtigsten öffentlichen Plätze der antiken Stadt.

Hier fanden Handel, gesellschaftliches Leben und politische Aktivitäten statt.

Rund um den Platz standen Säulenhallen und Geschäfte.

Im Zentrum befand sich ein Tempel, der mit der Göttin Tyche verbunden wird.

Heute sind vor allem Grundmauern, Säulen und andere architektonische Elemente sichtbar.

Wer Side nicht nur fotografieren, sondern verstehen möchte, sollte den Bereich nicht einfach auf dem Weg zum Hafen überlaufen.

8. Tempel des Dionysos

In unmittelbarer Nähe des Theaters befinden sich außerdem die Reste eines kleineren Tempels, der traditionell mit Dionysos verbunden wird.

Dionysos war der Gott des Weines, des Theaters und der Ekstase.

Die unmittelbare Nähe zum großen Theater ist deshalb besonders interessant.

Von der ursprünglichen Anlage ist deutlich weniger erhalten als vom Apollon-Tempel.

Trotzdem gehört sie zum historischen Gesamtbild.

9. Antike Wohnhäuser und Glasböden

Eine der interessantesten Entwicklungen der vergangenen Jahre ist die Integration archäologischer Funde in die moderne Altstadt.

An verschiedenen Stellen wurden historische Strukturen unter Gebäuden und Straßen sichtbar gemacht.

Teilweise ermöglichen Glasflächen den Blick auf antike Überreste darunter.

Side zeigt dadurch eindrucksvoll, wie eine moderne Touristenstadt direkt auf einer antiken Stadt weiterlebt.

10. Hafen von Side

Der kleine Hafen am Ende der Halbinsel gehört zu den schönsten Bereichen der Stadt.

Ausflugsboote, kleine Yachten, Restaurants und das Mittelmeer sorgen für eine völlig andere Atmosphäre als zwischen den Ruinen.

Schon in der Antike war der Hafen entscheidend für den Wohlstand Sides.

Heute starten hier zahlreiche Bootstouren entlang der Küste und Richtung Manavgat.

Besonders schön ist der Hafen am Abend.

11. Apollon-Tempel – das Wahrzeichen von Side

Der Apollon-Tempel ist das berühmteste Fotomotiv Sides.

Die rekonstruierten korinthischen Säulen stehen unmittelbar am Meer.

Der Tempel entstand während der römischen Kaiserzeit und war Apollon, dem Gott unter anderem des Lichtes und der Künste, gewidmet.

Historisch stand hier wesentlich mehr als die heute sichtbaren fünf Säulen.

Trotzdem reichen sie aus, um einen der bekanntesten Orte der Türkischen Riviera zu schaffen.

Beste Zeit

Ganz klar:

Sonnenuntergang.

Dann steht die Tempelruine vor dem orangefarbenen Himmel und dem Mittelmeer.

Wer gute Fotos ohne große Menschenmengen möchte, sollte entweder früh morgens kommen oder nach Sonnenuntergang noch etwas bleiben.

12. Athena-Tempel

Unmittelbar neben dem Apollon-Tempel stand der Athena-Tempel.

Athena spielte für die antike Hafenstadt ebenfalls eine bedeutende Rolle.

Von ihrem Tempel ist heute weniger spektakulär erhalten.

Historisch gehören beide Anlagen jedoch zusammen.

Der gesamte Bereich am Ende der Halbinsel war ein bedeutender sakraler Bezirk.

13. Byzantinische Basilika

Mit dem Aufstieg des Christentums veränderte sich Side.

Im Bereich der antiken Tempel entstanden später christliche Bauwerke.

Zu den wichtigsten Überresten gehört eine große byzantinische Basilika.

Dadurch lassen sich an einem einzigen Standort mehrere religionsgeschichtliche Epochen beobachten.

Antike heidnische Tempel wurden von christlichen Monumenten überlagert beziehungsweise teilweise als Baumaterial genutzt.

14. Side Altstadt

Nach all den Ruinen gehört auch das moderne Side Antik Kent Merkezi zur Sehenswürdigkeit.

Historische Häuser, Restaurants, kleine Hotels und Geschäfte füllen die schmalen Straßen.

Side ist heute deutlich touristischer als viele andere antike Orte der Türkei.

Das muss kein Nachteil sein.

Gerade abends entsteht eine sehr angenehme Atmosphäre.

Für Souvenirs, türkische Textilien und Restaurants gibt es reichlich Auswahl.

Bei Preisen sollte in besonders touristischen Geschäften trotzdem verglichen werden.

15. Weststrand von Side

Direkt westlich der Halbinsel beginnt ein langer Sandstrand.

Er zieht sich über Kumköy, Evrenseki und Çolaklı weiter die Küste entlang.

Das Wasser ist in vielen Bereichen relativ flach.

Deshalb ist die Region besonders bei Familien beliebt.

Wer im Zentrum von Side wohnt, kann Geschichte und Strand hervorragend miteinander verbinden.

Morgens antike Stadt.

Mittags Hotel oder Strand.

Abends Apollon-Tempel.

16. Oststrand von Side

Auf der anderen Seite der Halbinsel liegt der East Beach.

Dieser Bereich wirkt teilweise ruhiger als der westliche Hotelgürtel.

Der Strand zieht sich Richtung Sorgun weiter.

Wer Altstadt und Badeurlaub kombinieren möchte, sollte ruhig beide Seiten ausprobieren.

17. Sorgun

Östlich von Side beginnt die grünere Region Sorgun.

Pinienwälder reichen stellenweise fast bis ans Meer.

Dort befinden sich mehrere hochwertige Resorts.

Sorgun ist interessant für Reisende, die möglichst nah an Side wohnen möchten, aber eine ruhigere und grünere Hotelumgebung bevorzugen.

18. Manavgat

Nur rund acht Kilometer entfernt liegt Manavgat.

Die Stadt ist wesentlich weniger touristisch als Side.

Wochenmärkte, Geschäfte und Restaurants vermitteln stärker den normalen Alltag der Region.

Besonders interessant sind die großen Märkte.

Wer Obst, Gemüse, Gewürze oder Textilien kaufen möchte, sollte einen halben Tag einplanen.

19. Manavgat-Wasserfall

Der Manavgat Şelalesi gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen rund um Side.

Der Wasserfall ist nicht besonders hoch.

Seine Stärke liegt in der Breite und der enormen Wassermenge.

Der Manavgat-Fluss stürzt hier über eine breite natürliche Stufe.

Rundherum befinden sich Aussichtsbereiche, Cafés und Sitzplätze.

Am besten morgens kommen, bevor zahlreiche Ausflugsbusse eintreffen.

20. Bootstour auf dem Manavgat-Fluss

Eine beliebte Kombination ist eine Bootstour auf dem Manavgat.

Die Boote fahren flussabwärts Richtung Mittelmeer.

Besonders interessant ist die Flussmündung.

Auf einer Seite liegt das relativ kühle Flusswasser.

Auf der anderen das warme Mittelmeer.

Viele Touren verbinden Bootsfahrt, Badepause und Marktbesuch.

21. Green Canyon

Der Green Canyon gehört zu unseren stärksten Empfehlungen außerhalb Sides.

Er liegt am Oymapınar-Stausee im Taurusgebirge.

Das Wasser ist intensiv grün bis türkis, während bewaldete Berghänge steil zum See abfallen.

Bootstouren führen durch Teile des Canyons.

Für einen ruhigen Naturtag ist Green Canyon eine hervorragende Alternative zu Strand und antiken Ruinen.

22. Köprülü Canyon

Wer mehr Action möchte, fährt in den Köprülü-Kanyon-Nationalpark.

Der Köprüçay gehört zu den wichtigsten Rafting-Flüssen der Türkei.

Die üblichen Raftingstrecken sind auch für viele Anfänger geeignet, sofern sie mit einem professionellen Veranstalter gefahren werden.

Neben Rafting gibt es:

Canyoning, Zipline, Jeep-Touren und Wanderangebote.

Vom Hotelgebiet Side werden zahlreiche organisierte Tagesausflüge angeboten.

23. Aspendos

Etwa 30 bis 40 Kilometer von Side entfernt liegt Aspendos.

Das antike Theater gehört zu den am besten erhaltenen römischen Theaterbauten weltweit.

Seine gewaltige Bühnenfassade ist bis heute weitgehend erhalten.

Wer nur einen einzigen archäologischen Tagesausflug außerhalb Sides unternehmen möchte, würden wir Aspendos besonders empfehlen.

Gerade weil das Side-Theater 2026 restauriert wird, ist Aspendos eine hervorragende Alternative für Besucher, die ein antikes Theater von innen erleben möchten.

24. Seleukeia – Lyrbe

Nördlich von Side liegt eine deutlich weniger besuchte antike Stätte, die häufig als Seleukeia beziehungsweise Lyrbe bezeichnet wird.

Sie befindet sich in einer bewaldeten Berglandschaft.

Die Anlage besitzt unter anderem eine eindrucksvolle Agora.

Der große Unterschied zu Side:

Hier begegnet man teilweise nur wenigen anderen Besuchern.

Für Geschichtsinteressierte mit Mietwagen ist das ein hervorragender Geheimtipp.

25. Selge und das Taurusgebirge

Noch weiter ins Gebirge führt der Weg zur antiken Stadt Selge.

Die Ruinen liegen hoch im Taurusgebirge in einer spektakulären Landschaft.

Der Ausflug lässt sich mit Köprülü Canyon und der berühmten Köprülü-Brücke verbinden.

Wer bereits Side, Aspendos und Perge kennt, bekommt hier eine völlig andere Art antiker Stadt.

Was ist 2026 neu in Side?

Side bleibt archäologisch ausgesprochen dynamisch.

Im Rahmen des Programms „Geleceğe Miras – Vermächtnis für die Zukunft“ wurden Ausgrabungen und Restaurierungen deutlich intensiviert.

2026 wurde unter anderem eine weitere antike Straße freigelegt, die zu einem zweiten großen Stadttor führte.

Auch in den Bereichen Athena-Tempel, monumentaler Brunnen, Hafenbad und Stadtbefestigungen laufen Restaurierungsarbeiten.

Das bedeutet:

Ein Besucher, der zuletzt vor fünf oder zehn Jahren in Side war, kann heute neue Bereiche sehen.

Es bedeutet aber ebenfalls, dass einzelne Monumente zeitweise nicht zugänglich sind.

Das wichtigste aktuelle Beispiel ist das antike Theater.

Side bei Nacht

Side gehört zu den historischen Orten der Türkei, die abends besonders schön werden.

Antike Monumente werden beleuchtet und die Temperaturen sind im Sommer deutlich angenehmer.

Für ausgewählte archäologische Bereiche gibt es 2026 saisonales Nachtmuseum.

Aktuell werden für den entsprechenden antiken Bereich Zeiten ungefähr von:

19:00 bis 22:00 Uhr

geführt.

Der letzte Einlass erfolgt gegen:

21:30 Uhr.

Restaurierungsbedingt können einzelne Monumente trotzdem geschlossen bleiben.

Die perfekte Route für einen Tag in Side

Wir würden morgens am Stadttor beginnen und über Nymphaeum und Säulenstraße Richtung Theater laufen.

Danach Side Museum und Agora.

Anschließend Mittagessen in der Altstadt.

Am Nachmittag zwei oder drei Stunden Strand.

Gegen 18:00 Uhr zurück zum Hafen.

Danach Athena- und Apollon-Tempel.

Sonnenuntergang am Apollon-Tempel.

Abends Essen in der Altstadt und anschließend noch einmal durch die beleuchteten Ruinen spazieren.

Damit lässt sich Side tatsächlich an einem einzigen Tag intensiv erleben.

Side in zwei Tagen

Am ersten Tag sollte ausschließlich die antike Halbinsel mit Museum, Altstadt, Hafen und Strand erkundet werden.

Am zweiten Tag bietet sich entweder:

Manavgat + Wasserfall + Bootstour

oder

Green Canyon

an.

Damit entstehen zwei vollkommen unterschiedliche Tage.

Side in fünf Tagen

Mit fünf Tagen würden wir folgende Schwerpunkte setzen:

Tag 1 gehört der antiken Stadt Side.

Tag 2 Manavgat und Wasserfall.

Tag 3 Aspendos.

Tag 4 Green Canyon oder Köprülü Canyon.

Tag 5 entspannter Strandtag und Sonnenuntergang am Apollon-Tempel.

Damit bleibt genügend Zeit zum Erholen.

Wann ist Side am schönsten?

April und Mai eignen sich hervorragend für Sightseeing.

Die Landschaft ist grüner und die Temperaturen sind angenehm.

Juni verbindet gutes Badewetter mit langen Tagen.

Juli und August sind sehr heiß. Antike Ruinen möglichst morgens oder am Abend besuchen.

September gehört für uns zu den besten Monaten. Das Meer ist sehr warm und die extreme Hochsaison lässt langsam nach.

Oktober eignet sich weiterhin hervorragend für Baden und Ausflüge.

Fazit: Side ist eines der außergewöhnlichsten Reiseziele der Türkischen Riviera

Side ist mehr als ein Ferienort mit antiken Ruinen.

Die antike Stadt ist bis heute Teil des modernen Lebens.

Man läuft auf einer römischen Straße zum Restaurant.

Neben einem Geschäft liegen antike Fundamente unter Glas.

Ein riesiges römisches Theater steht mitten im Zentrum.

Und am Ende der Einkaufsstraße wartet kein moderner Platz, sondern ein antiker Tempel direkt am Mittelmeer.

Genau diese Mischung macht Side einzigartig.

Wer nur einen Tag hat, sollte sich vollständig auf die Halbinsel konzentrieren.

Wer eine Woche bleibt, bekommt mit Manavgat, Green Canyon, Aspendos, Köprülü Canyon und Taurusgebirge genügend zusätzliche Ziele.

Unser wichtigster Tipp für 2026 lautet:

Side nicht nur tagsüber besuchen.

Komm morgens wegen der Geschichte.

Verbringe den Nachmittag am Meer.

Und geh am Abend noch einmal zurück zum Apollon-Tempel.

Wenn die Sonne hinter den antiken Säulen verschwindet und wenig später die Beleuchtung der alten Stadt angeht, zeigt Side seine schönste Seite.

Und dann wird verständlich, warum dieser kleine Küstenort seit mehr als zweitausend Jahren Menschen anzieht.

Reise- und Sicherheitshinweis

Archäologische Ausgrabungen und Restaurierungen laufen in Side kontinuierlich weiter. Dadurch können einzelne Bauwerke kurzfristig geschlossen oder nur teilweise zugänglich sein. Besonders das antike Theater ist im August 2026 restaurierungsbedingt für Besucher geschlossen. Öffnungszeiten, Nachtmuseum-Regelungen und Eintrittspreise sollten deshalb vor dem Besuch nochmals aktuell geprüft werden. Bei Sommerhitze sind Sonnenschutz und ausreichend Trinkwasser besonders wichtig.

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