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Antalya Sehenswürdigkeiten 2026: Die schönsten Orte, Highlights & Ausflüge

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Stand: August 2026

Antalya gehört zu den vielseitigsten Reisezielen der Türkei. Die Millionenstadt am Mittelmeer verbindet eine historische Altstadt, römische Bauwerke, kilometerlange Strände, spektakuläre Wasserfälle und eine erstaunlich große Auswahl antiker Städte in der Umgebung.

Viele Urlauber kennen Antalya hauptsächlich als Flughafen für die Badeorte der Türkischen Riviera. Dabei lohnt es sich, die Stadt selbst zu entdecken.

Innerhalb eines einzigen Tages kann man durch das fast 2.000 Jahre alte Hadrianstor laufen, durch die engen Gassen von Kaleiçi spazieren, am historischen Hafen zu Mittag essen und anschließend beobachten, wie der Düden-Fluss von einer rund 40 Meter hohen Klippe direkt ins Mittelmeer stürzt.

Wer mehrere Tage Zeit hat, erreicht zusätzlich bedeutende antike Städte wie Perge, Aspendos und Termessos.

Dieser Reiseführer zeigt dir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Antalya, erklärt, welche Orte sich wirklich lohnen und welche Ausflüge du sinnvoll miteinander kombinieren kannst.

Antalya Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

SehenswürdigkeitLageZeitbedarf
KaleiçiZentrum2–4 Stunden
HadrianstorKaleiçi15–30 Minuten
Alter HafenKaleiçi1–2 Stunden
Yivli MinareZentrum30 Minuten
Hıdırlık-TurmKaleiçi20 Minuten
Karaalioğlu ParkZentrum30–60 Minuten
Unterer Düden-WasserfallLara30–60 Minuten
Oberer Düden-WasserfallKepez1–2 Stunden
Konyaaltı Strandwestliches Antalyabeliebig
Lara Strandöstliches Antalyabeliebig
Antalya AquariumKonyaaltı2–3 Stunden
Antalya Nekropolis MuseumMuratpaşa1–2 Stunden
PergeAksu2–3 Stunden
Kurşunlu-WasserfallAksu1–2 Stunden
TermessosTaurusgebirge3–5 Stunden
AspendosSerik2–3 Stunden

1. Kaleiçi – die historische Altstadt von Antalya

Wer Antalya zum ersten Mal besucht, sollte in Kaleiçi anfangen.

Die historische Altstadt liegt oberhalb des alten Hafens und bildet den ältesten Kern des modernen Antalya.

Innerhalb der ehemaligen Stadtmauern befinden sich verwinkelte Gassen, osmanische Häuser mit Holzbalkonen, kleine Hotels, Restaurants, Cafés, Bars und historische Bauwerke aus unterschiedlichen Epochen.

Genau diese Mischung macht Kaleiçi interessant.

Hier trifft man innerhalb weniger Minuten auf Spuren aus:

  • römischer Zeit
  • byzantinischer Zeit
  • seldschukischer Zeit
  • osmanischer Zeit
  • moderner Türkei

Besonders schön ist Kaleiçi am frühen Morgen oder gegen Abend.

Mittags kann es im Sommer sehr heiß und voll werden.

Wer fotografieren möchte, sollte möglichst vor den großen Besuchergruppen kommen.

2. Hadrianstor – Antalyas bekanntestes römisches Bauwerk

Das Hadrianstor – Hadrian Kapısı, auf Türkisch auch Üçkapılar genannt, gehört zu den Wahrzeichen Antalyas.

Das monumentale Tor wurde im Jahr 130 n. Chr. anlässlich des Besuchs des römischen Kaisers Hadrian errichtet.

Es besitzt drei Durchgänge und ist mit Marmorsäulen und dekorierten Bögen ausgestattet.

Heute bildet das Hadrianstor einen der schönsten Zugänge nach Kaleiçi.

Das Besondere ist der Kontrast:

Auf der einen Seite befindet sich eine moderne Hauptstraße mit Straßenbahn, Geschäften und Verkehr.

Wenige Schritte später läuft man durch ein fast 2.000 Jahre altes römisches Stadttor in die historische Altstadt.

Der Besuch kostet nichts und lässt sich perfekt mit einem Spaziergang durch Kaleiçi verbinden.

3. Alter Hafen von Antalya

Unterhalb von Kaleiçi liegt der historische Hafen.

Heute befinden sich dort vor allem:

  • Ausflugsboote
  • Yachten
  • Restaurants
  • Cafés
  • kleine Geschäfte

Historisch war dieser geschützte Hafen jedoch einer der Gründe, warum an dieser Stelle überhaupt eine bedeutende Stadt entstand.

Vom Hafen aus starten heute verschiedene Bootsausflüge entlang der Küste.

Viele fahren Richtung Unterer Düden-Wasserfall, sodass man den Wasserfall vom Meer aus sehen kann.

Der Hafen gehört außerdem zu den schönsten Fotomotiven Antalyas.

Besonders interessant ist die Aussicht von den oberen Terrassen von Kaleiçi auf die Boote, die historischen Mauern und das tiefblaue Mittelmeer.

4. Yivli Minare – Wahrzeichen der seldschukischen Zeit

Das Yivli Minare, auf Deutsch häufig als geriffeltes Minarett bezeichnet, ist eines der markantesten Wahrzeichen von Antalya.

Der Komplex stammt aus der seldschukischen Epoche.

Das Minarett erkennt man an seiner ungewöhnlichen gerillten Form und dem rötlichen Mauerwerk.

Es erhebt sich unmittelbar am nördlichen Rand von Kaleiçi.

Der umliegende Komplex umfasst verschiedene historische Gebäude und zeigt, dass Antalya nicht ausschließlich aus römischer und osmanischer Geschichte besteht.

Gerade die seldschukische Periode spielte für die Stadt eine wichtige Rolle.

Yivli Minare lässt sich problemlos mit:

Kaleiçi → Hafen → Cumhuriyet Meydanı

kombinieren.

5. Saat Kulesi – Antalyas Uhrturm

Am Eingang zur Altstadt steht der historische Saat Kulesi, der Uhrturm von Antalya.

Er befindet sich in unmittelbarer Nähe des Yivli-Minare-Komplexes.

Der Uhrturm gehört zu den klassischen Orientierungspunkten im Zentrum.

Von hier aus erreicht man innerhalb weniger Minuten:

  • Kaleiçi
  • Hadrianstor
  • Cumhuriyet-Platz
  • Yivli Minare
  • Hafen

Für sich allein benötigt man für den Uhrturm kaum Zeit.

Als Bestandteil eines Stadtrundgangs sollte man ihn jedoch mitnehmen.

6. Karaalioğlu Park

Südlich von Kaleiçi beginnt der Karaalioğlu Park.

Der große Park zieht sich entlang der berühmten Klippen von Antalya.

Von mehreren Aussichtsterrassen sieht man:

  • das Mittelmeer
  • die Küste
  • das Taurusgebirge
  • Teile der Altstadt

Besonders am Abend kommen viele Einheimische hierher.

Der Park eignet sich hervorragend für einen entspannten Spaziergang nach einem Besuch in Kaleiçi.

Im Hochsommer ist der späte Nachmittag angenehmer als die Mittagszeit.

7. Hıdırlık Kulesi

Am Rand von Kaleiçi und Karaalioğlu Park steht der markante Hıdırlık-Turm.

Der rund 14 Meter hohe römische Bau stammt vermutlich aus dem 2. Jahrhundert.

Seine genaue ursprüngliche Funktion wird diskutiert.

Möglicherweise hatte er eine Funktion als monumentales Grab beziehungsweise spielte aufgrund seiner Lage auch für die Orientierung an der Küste eine Rolle.

Heute gehört der Turm vor allem wegen seiner Lage zu den beliebtesten Fotopunkten.

Besonders schön ist die Umgebung zum Sonnenuntergang.

8. Mermerli Strand

Mitten in der Altstadt befindet sich ein kleiner Strand, den viele Besucher zunächst gar nicht erwarten.

Der Mermerli Plajı liegt direkt unterhalb der Klippen von Kaleiçi neben dem alten Hafen.

Der Strand ist klein und nicht mit den langen Stränden von Konyaaltı oder Lara vergleichbar.

Seine Lage ist dafür außergewöhnlich.

Wer einen ganzen Tag durch die Altstadt läuft und zwischendurch kurz ins Mittelmeer möchte, findet hier eine interessante Möglichkeit.

Für einen klassischen Badeurlaub würde ich dagegen Konyaaltı oder Lara bevorzugen.

9. Unterer Düden-Wasserfall – Wasserfall direkt ins Mittelmeer

Der Aşağı Düden Şelalesi, also der Untere Düden-Wasserfall, gehört für mich zu den stärksten Natursehenswürdigkeiten innerhalb Antalyas.

Der Düden-Fluss erreicht hier die steilen Küstenklippen und stürzt aus rund 40 Metern Höhe direkt ins Mittelmeer.

Das sieht man nicht an vielen Orten.

Der Wasserfall befindet sich etwa acht Kilometer östlich des Stadtzentrums in Richtung Lara.

Von den Aussichtspunkten im Düden Park hat man einen sehr guten Blick auf das Naturschauspiel.

Noch spektakulärer kann der Wasserfall vom Meer wirken.

Mehrere Ausflugsboote aus dem alten Hafen fahren in seine Nähe.

Wer nur einen Wasserfall in Antalya besuchen möchte, würde ich den Unteren Düden priorisieren.

10. Oberer Düden-Wasserfall

Der Yukarı Düden Şelalesi besitzt einen völlig anderen Charakter.

Er befindet sich im nördlichen Stadtgebiet von Antalya in Kepez.

Statt von einer Meeresklippe hinabzustürzen, liegt der Wasserfall in einer grünen Parklandschaft.

Besonders interessant ist, dass Besucher teilweise hinter beziehungsweise unter den Wasserfall gelangen können.

Das Gebiet eignet sich deshalb eher als kleiner Naturausflug.

Im Sommer bietet die Umgebung außerdem etwas Abkühlung gegenüber dem heißen Stadtzentrum.

Unterer und Oberer Düden sind nicht derselbe Ort.

Das wird in vielen Reiseführern missverständlich dargestellt.

11. Konyaaltı Strand

Der Konyaaltı Plajı beginnt westlich des Stadtzentrums und gehört zu den bekanntesten Stränden Antalyas.

Die lange Küste besteht überwiegend aus Kies und kleinen Steinen.

Das Wasser wird relativ schnell tief.

Das spektakulärste Merkmal ist jedoch die Kulisse:

Hinter dem Strand erhebt sich das Taurusgebirge.

Bei guter Sicht entstehen hier einige der schönsten Küstenpanoramen der Stadt.

Entlang der Strandpromenade gibt es:

  • Cafés
  • Restaurants
  • Parks
  • Sportflächen
  • Beach Clubs
  • Fahrradwege

Konyaaltı eignet sich deshalb hervorragend, wenn man Stadt- und Strandurlaub kombinieren möchte.

12. Antalya Beach Park

Direkt am östlichen Ende von Konyaaltı liegt der große Beach Park.

Er verbindet Grünflächen mit Restaurants, Freizeitangeboten und Strandzugängen.

Der Bereich ist besonders am Abend lebendig.

Wer in einem Hotel im Zentrum übernachtet, kann beispielsweise den Vormittag in Kaleiçi verbringen und am Nachmittag nach Konyaaltı fahren.

13. Lara Strand

Östlich des Stadtzentrums liegt die Region Lara.

Anders als Konyaaltı besitzt Lara über weite Bereiche sandigere Strandabschnitte.

Weiter östlich schließen sich die großen Resortgebiete rund um Lara und Kundu an.

Wer All-inclusive-Urlaub in einem der großen Hotels macht, wird wahrscheinlich ohnehin einen Großteil des Aufenthalts in dieser Gegend verbringen.

Vom Zentrum ist Lara außerdem gut mit dem Unteren Düden-Wasserfall kombinierbar.

14. Antalya Aquarium

Das Antalya Aquarium befindet sich in Konyaaltı und gehört besonders für Familien zu den beliebtesten modernen Attraktionen der Stadt.

Neben verschiedenen Aquarienbereichen ist besonders der große Unterwassertunnel bekannt.

Für einen Regentag oder einen extrem heißen Nachmittag ist das Aquarium eine gute Alternative zu archäologischen Sehenswürdigkeiten.

Wer nur einen einzigen Tag in Antalya hat, würde ich allerdings Kaleiçi und Düden vorziehen.

Mit Kindern und mehreren Urlaubstagen kann sich das Aquarium dagegen sehr gut lohnen.

15. Antalya Museum – 2026 derzeit geschlossen

Das Antalya Müzesi gehört normalerweise zu den bedeutendsten archäologischen Museen der Türkei.

Besonders berühmt ist die Sammlung römischer Skulpturen aus Perge.

Wer sich für die antiken Städte der Region interessiert, war hier normalerweise genau richtig.

Wichtig für 2026: Das Antalya Museum ist derzeit für Besucher geschlossen.

Reisende sollten deshalb ältere Blogs und Reiseführer ignorieren, die es weiterhin als normal geöffnetes Ziel aufführen.

Vor einem zukünftigen Besuch sollte geprüft werden, ob und wann das Museum wieder zugänglich ist.

16. Antalya Nekropolis Museum – interessante Alternative

Eine interessante Alternative ist das Antalya Nekropolis Museum in Muratpaşa.

Die archäologische Anlage wurde entdeckt, als bei Bauarbeiten antike Gräber zum Vorschein kamen.

Heute verbindet der Standort originale Grabstrukturen mit musealer Präsentation.

Gerade weil das große Antalya Museum aktuell geschlossen ist, ist das Nekropolis Museum für Geschichtsinteressierte besonders interessant.

17. Ethnografisches Museum von Antalya

Direkt in Kaleiçi befindet sich das Antalya Etnografya Müzesi.

Hier geht es weniger um römische Monumentalskulpturen und stärker um die jüngere Kulturgeschichte der Region.

Zu sehen sind unter anderem traditionelle Gegenstände und Darstellungen des gesellschaftlichen Lebens.

Der Eintritt ist nach aktuellem Stand kostenlos.

Weil das Museum direkt in Kaleiçi liegt, lässt es sich ohne zusätzlichen Ausflug in einen Altstadtrundgang integrieren.

18. Atatürk-Haus

Das Antalya Atatürk Evi Müzesi erinnert an Mustafa Kemal Atatürks Aufenthalte in Antalya.

Das Museum liegt nahe dem Karaalioğlu Park.

Für Reisende, die sich für die Geschichte der modernen Türkei interessieren, ist es eine interessante Ergänzung.

Kaleiçi, Atatürk-Haus und Karaalioğlu Park lassen sich zu Fuß miteinander kombinieren.

19. Perge – eine der wichtigsten antiken Städte bei Antalya

Nur ungefähr 17 Kilometer östlich des Zentrums liegt Perge – Perge Antik Kenti.

Perge war eine der bedeutendsten Städte der antiken Landschaft Pamphylien.

Zu den eindrucksvollsten erhaltenen Bereichen gehören:

  • hellenistische Türme
  • große Säulenstraße
  • Agora
  • römische Bäder
  • Nymphäen
  • Stadion
  • Stadtmauern

Besonders interessant sind die Spuren des ausgeklügelten Wassersystems.

Die berühmten Skulpturen, die bei den Ausgrabungen von Perge gefunden wurden, bilden einen zentralen Teil der Sammlung des Antalya Museums.

Wichtig 2026: Das antike Theater von Perge ist aktuell aufgrund von Restaurierungsarbeiten vorübergehend geschlossen. Die übrigen Bereiche der Ausgrabungsstätte können weiterhin besucht werden.

Für Perge sollte man ungefähr zwei bis drei Stunden einplanen.

20. Kurşunlu-Wasserfall

Nicht weit von Perge entfernt liegt der Kurşunlu Şelalesi.

Der Wasserfall befindet sich innerhalb eines Naturparks in einer rund zwei Kilometer langen Schlucht.

Der Hauptfall fällt etwa 18 Meter hinab.

Die Umgebung ist wesentlich grüner und ruhiger als viele touristische Attraktionen im Stadtzentrum.

Eine sehr gute Tageskombination ist:

Antalya → Perge → Kurşunlu → Antalya

Damit verbindet man antike Geschichte und Natur.

21. Aspendos – eines der beeindruckendsten Theater der Antike

Rund 45 Kilometer östlich von Antalya liegt Aspendos.

Das römische Theater gehört zu den am besten erhaltenen antiken Theaterbauten weltweit.

Es konnte ungefähr 12.000 Zuschauer aufnehmen.

Besonders beeindruckend ist die weitgehend erhaltene Bühnenfassade.

Aspendos ist allerdings mehr als nur das Theater.

Hinter dem Bau liegen weitere Überreste der antiken Stadt.

Besonders interessant sind außerdem die beeindruckenden römischen Aquädukte.

Wer genügend Zeit hat, sollte deshalb nicht nach zehn Minuten Theaterbesichtigung wieder zum Bus zurücklaufen.

Im Sommer 2026 ist Aspendos zudem in das türkische Programm der Nachtmuseen integriert.

Dadurch sind abhängig vom Veranstaltungskalender auch abendliche Besuche möglich.

22. Termessos – antike Stadt mitten im Taurusgebirge

Wer Ruinen und Natur kombinieren möchte, sollte Termessos besuchen.

Die antike Stadt liegt hoch im Taurusgebirge innerhalb des Güllük-Dağı-Nationalparks.

Sie unterscheidet sich vollkommen von Perge oder Aspendos.

Statt einer flachen Ausgrabungsstätte erwartet Besucher eine Bergwanderung durch bewaldetes Gelände.

Das berühmteste Bauwerk ist das antike Theater.

Seine Sitzreihen liegen hoch über der Landschaft mit einem spektakulären Blick auf die umliegenden Berge.

Termessos ist außerdem mit Alexander dem Großen verbunden.

Im Jahr 333 v. Chr. versuchte Alexander, die stark geschützte Bergstadt einzunehmen, gab das Vorhaben jedoch auf.

Wichtig für Termessos

Gute Schuhe sind notwendig.

Die Wege sind:

  • steinig
  • teilweise steil
  • uneben

Für kleine Kinder, Kinderwagen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist Termessos deutlich schwieriger als Perge.

Wer gut zu Fuß ist, findet hier aber eine der außergewöhnlichsten antiken Stätten der Region.

23. Köprülü Canyon

Wer nach mehreren Tagen voller Ruinen etwas Abenteuer möchte, kann einen Ausflug zum Köprülü-Kanyon-Nationalpark unternehmen.

Der Canyon ist besonders für Rafting bekannt.

Der Köprüçay-Fluss fließt durch eine beeindruckende Berglandschaft.

Von Antalya werden zahlreiche organisierte Tagesausflüge angeboten.

Je nach Tour lassen sich Rafting mit:

  • Canyoning
  • Jeep-Safari
  • Zipline
  • Mittagessen

kombinieren.

Die Qualität solcher Ausflüge unterscheidet sich allerdings erheblich.

Bei Aktivitäten auf dem Wasser sollte man einen seriösen Anbieter und geeignete Sicherheitsausrüstung wählen.

24. Phaselis

Westlich von Antalya Richtung Kemer liegt die antike Stadt Phaselis.

Phaselis besitzt eine Besonderheit, die kaum eine andere antike Stadt der Region bietet:

Die Ruinen liegen direkt zwischen Wald und Meer.

Antike Straßen, Theater, Aquädukt und Hafenanlagen lassen sich mit einem Bad im Mittelmeer verbinden.

Gerade im Sommer ist Phaselis deshalb eine hervorragende Mischung aus Kultur- und Badeausflug.

Von Antalya sollte man für Hin- und Rückfahrt sowie Besichtigung mindestens einen halben Tag einplanen.

25. Olympos und Çıralı

Noch weiter südlich liegen Olympos und Çıralı.

Olympos besitzt antike Ruinen in einer dicht bewachsenen Flusslandschaft unmittelbar vor dem Strand.

Çıralı ist ruhiger und bekannt für seinen langen Strand.

In der Region befindet sich außerdem Yanartaş – Chimaera.

Dort treten natürliche Gase aus Felsspalten aus und entzünden sich an der Oberfläche.

Besonders abends sind die kleinen natürlichen Flammen eindrucksvoll.

Von Antalya aus ist Olympos bereits ein längerer Tagesausflug.

Wer die Gegend wirklich genießen möchte, kann hier auch übernachten.

Tünektepe-Seilbahn: 2026 geschlossen

In älteren Antalya-Reiseführern wird häufig die Tünektepe Teleferik als eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten empfohlen.

Das ist aktuell nicht mehr richtig.

Nach dem schweren Seilbahnunfall im April 2024 wurde der Betrieb eingestellt.

Auch im Sommer 2026 fährt die Tünektepe-Seilbahn nicht.

Es laufen Planungen für eine grundlegende Neuordnung beziehungsweise Neuprojektierung der Anlage.

Deshalb solltest du momentan keinen Ausflug nach Sarısu allein wegen der Seilbahn planen.

Das ist wichtig, weil zahlreiche ältere Reiseseiten weiterhin Preise, Betriebszeiten oder Tickets für Tünektepe nennen, obwohl die Anlage nicht in Betrieb ist.

Antalya Sehenswürdigkeiten an einem Tag

Wenn du nur einen kompletten Tag in Antalya hast, würde ich nicht versuchen, Perge, Aspendos und die Innenstadt gleichzeitig abzuhaken.

Eine wesentlich bessere Route ist:

Vormittag

Hadrianstor → Kaleiçi → Yivli Minare

Danach hinunter zum alten Hafen.

Mittag

Mittagessen in Kaleiçi.

Nachmittag

Unterer Düden-Wasserfall

Danach weiter Richtung Lara oder zurück nach Konyaaltı.

Abend

Karaalioğlu Park und Kaleiçi

Damit bekommst du einen hervorragenden ersten Eindruck von Antalya.

Antalya in zwei Tagen

Tag 1 – Stadt

  • Hadrianstor
  • Kaleiçi
  • Yivli Minare
  • Hafen
  • Karaalioğlu Park
  • Unterer Düden

Tag 2 – Antike

Perge → Kurşunlu → Aspendos

Mit Mietwagen ist diese Kombination besonders einfach.

Antalya in drei Tagen

Wer drei Tage hat, kann zusätzlich einen Naturtag einbauen.

Tag 1

Antalya Zentrum und Kaleiçi

Tag 2

Perge, Kurşunlu und Aspendos

Tag 3

Je nach Interesse:

Termessos

oder

Phaselis und Kemer

oder

Strandtag in Konyaaltı/Lara

Welche Sehenswürdigkeiten sind kostenlos?

Mehrere der schönsten Orte Antalyas lassen sich grundsätzlich ohne Eintritt besuchen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Kaleiçi
  • Hadrianstor
  • alter Hafen
  • Yivli-Minare-Umgebung
  • Karaalioğlu Park
  • Unterer Düden-Aussichtspunkt
  • Strandpromenaden

Museen, Naturparks und archäologische Stätten können dagegen Eintritt verlangen.

Preise verändern sich in der Türkei teilweise relativ schnell.

Deshalb würde ich in einem langfristigen Reiseführer keine dauerhaft festgeschriebenen TL-Preise verwenden.

MüzeKart in Antalya

Türkische Staatsbürger beziehungsweise berechtigte Nutzer können mit einer gültigen MüzeKart zahlreiche staatliche Museen und Ausgrabungsstätten besuchen.

Sie kann sich besonders lohnen, wenn mehrere Orte wie:

  • Perge
  • Aspendos
  • Termessos
  • weitere staatliche Ausgrabungsstätten

geplant sind.

Für internationale Touristen existieren andere Ticket- beziehungsweise MuseumPass-Regelungen.

Die aktuellen Bedingungen sollte man vor der Reise prüfen.

Die beste Reisezeit für Sightseeing in Antalya

Für reine Besichtigungen sind besonders:

April, Mai, Oktober und November

angenehm.

Im Sommer können die Temperaturen sehr hoch werden.

Bei Perge, Aspendos oder anderen offenen Ausgrabungsstätten gibt es teilweise kaum Schatten.

Wer im Juli oder August unterwegs ist, sollte möglichst:

früh morgens oder am späten Nachmittag

besichtigen.

Für Badeurlaub eignen sich natürlich auch die heißen Sommermonate hervorragend.

Braucht man einen Mietwagen?

Für die Sehenswürdigkeiten innerhalb Antalyas:

Nein.

Kaleiçi, Konyaaltı, Lara und Düden lassen sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Straßenbahn oder Taxi erreichen.

Für:

  • Termessos
  • Aspendos
  • Kurşunlu
  • Phaselis
  • größere Tagesrouten

ist ein Mietwagen dagegen ausgesprochen praktisch.

Wer nur einen organisierten Ausflug machen möchte, braucht ebenfalls kein eigenes Auto.

Antalya mit Kindern

Antalya eignet sich sehr gut für Familien.

Interessant sind beispielsweise:

  • Konyaaltı Strand
  • Lara Strand
  • Aquarium
  • Bootstour
  • Unterer Düden
  • Oberer Düden
  • Parks

Bei antiken Städten hängt es stark vom Alter und Interesse der Kinder ab.

Perge ist relativ unkompliziert.

Termessos würde ich wegen der anstrengenderen Wege nur mit entsprechend wanderfreudigen Kindern besuchen.

Welche Sehenswürdigkeiten lohnen sich am meisten?

Wenn ich für einen ersten Antalya-Besuch nur fünf Orte auswählen dürfte, wären es:

  1. Kaleiçi
  2. Hadrianstor
  3. Unterer Düden-Wasserfall
  4. Perge
  5. Aspendos

Mit etwas mehr Zeit würde ich anschließend Termessos hinzufügen.

Antalya oder Alanya?

Antalya und Alanya werden in Reiseführern manchmal zu stark vermischt.

Die Burg von Alanya, Roter Turm und Damlataş-Höhle sind keine Sehenswürdigkeiten von Antalya-Stadt.

Alanya liegt weit östlich und ist ein eigenes Reiseziel.

Natürlich kann man einen Tagesausflug machen.

Für einen Artikel über „Sehenswürdigkeiten Antalya“ sollten diese Orte jedoch nicht zwischen Kaleiçi und Düden stehen.

Wer Alanya besuchen möchte, sollte dafür besser einen eigenen Tag beziehungsweise einen separaten Aufenthalt einplanen.

Häufige Fragen zu Antalya

Was muss man in Antalya gesehen haben?

Kaleiçi, Hadrianstor, den historischen Hafen und den Unteren Düden-Wasserfall sollte man bei einem ersten Besuch nicht verpassen.

Wie viele Tage braucht man für Antalya?

Für die Stadt selbst reichen zwei bis drei Tage. Wer zusätzlich Perge, Aspendos, Termessos und weitere Ausflugsziele besuchen möchte, kann problemlos fünf bis sieben Tage einplanen.

Was ist die schönste Sehenswürdigkeit in Antalya?

Für Stadtgeschichte ist Kaleiçi das wichtigste Ziel. Als Natursehenswürdigkeit ist der Untere Düden-Wasserfall besonders spektakulär.

Gibt es antike Städte bei Antalya?

Ja. Perge, Termessos und Aspendos gehören zu den bedeutendsten antiken Ausflugszielen in der Umgebung.

Ist Kaleiçi kostenlos?

Ja. Das historische Viertel kann grundsätzlich frei besucht werden. Einzelne Museen oder Einrichtungen innerhalb der Altstadt können Eintritt verlangen.

Ist das Antalya Museum 2026 geöffnet?

Nein. Stand August 2026 ist das Antalya Museum derzeit für Besucher geschlossen.

Ist die Tünektepe-Seilbahn geöffnet?

Nein. Die Tünektepe-Seilbahn ist im Sommer 2026 weiterhin nicht in Betrieb.

Ist Perge geöffnet?

Ja. Die archäologische Stätte ist geöffnet. Das antike Theater ist derzeit wegen Restaurierungsarbeiten vorübergehend geschlossen.

Kann man Antalya ohne Mietwagen erkunden?

Ja. Für die Innenstadt, Kaleiçi, Konyaaltı, Lara und Düden ist kein Mietwagen notwendig.

Welcher Wasserfall ist besser?

Der Untere Düden ist spektakulärer, weil das Wasser direkt von der Klippe ins Mittelmeer fällt. Der Obere Düden bietet dagegen eine grünere Parklandschaft.

Fazit: Antalya ist weit mehr als ein Badeurlaubsziel

Antalya wird häufig nur als Ausgangspunkt für Hotels an der Türkischen Riviera betrachtet.

Damit wird der Stadt nicht gerecht.

Innerhalb weniger Kilometer findet man eine außergewöhnliche Mischung aus römischer Geschichte, seldschukischer Architektur, osmanischer Altstadt, Mittelmeerküste und spektakulärer Natur.

Der perfekte Einstieg ist Kaleiçi.

Durch das Hadrianstor gelangt man in die historische Altstadt, läuft hinunter zum alten Hafen und anschließend durch den Karaalioğlu Park entlang der Klippen.

Danach sollte mindestens einer der beiden Düden-Wasserfälle auf dem Programm stehen.

Wer einen zweiten Tag hat, kann mit Perge und Aspendos zwei der wichtigsten antiken Städte Pamphyliens entdecken.

Und wer wirklich außergewöhnliche Orte sucht, sollte Termessos besuchen.

Gerade diese Vielfalt unterscheidet Antalya von vielen klassischen Badeorten.

Du kannst morgens zwischen 2.000 Jahre alten Ruinen stehen, am Nachmittag im Mittelmeer schwimmen und den Abend zwischen Restaurants und historischen Häusern in Kaleiçi verbringen.

Genau deshalb lohnt es sich, Antalya nicht nur als Flughafen zu betrachten, sondern als eigenes Reiseziel.

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